Nachhaltig konsumieren

Nachhaltiger konsumieren – im Training, im Wettkampf und im Alltag!

Nur nehmen, was ich wirklich brauche…


„Besser Haben als Brauchen!“ ein Sprichwort, dass zu unserer Konsumgesellschaft nicht besser passen könnte. Und auch in unserem Trainings- und Wettkampf-Alltag greifen wir häufig schnell zu oder klicken auf den Bestell-Button, auch wenn noch nicht final klar ist, ob wir das Produkt oder den Artikel überhaupt wirklich brauchen.

Ressourcen können wir nur weiter einsparen und schonen, wenn wir unseren eigenen Lebensstil überdenken und unseren Konsum nachhaltig ändern.

Mit unserer Kaufentscheidung für ein Produkt tragen wir bereits eine große Verantwortung im Sinne der Ressourcenschonung. Entscheiden wir uns gegen einen Kauf oder gegen ein Produkt, dann wirkt sich das mittel- und langfristig auf die Produktion und die Liefer- und Wertschöpfungskette aus.

Der WWF nennt es in seiner Broschüre Klimaschutz leicht gemacht „Bedarfsgerecht einkaufen“:

„In deutschen Privathaushalten lassen sich ca. 40 Prozent aller Lebensmittelabfälle vermeiden. Würden diese Lebensmittel nicht produziert und transportiert, entstünden große Mengen Treibhausgase erst gar nicht. Planen Sie daher Ihren Einkauf bedarfsgerecht, und lassen Sie sich nicht von Sonderangeboten verleiten, mehr zu kaufen, als Sie verbrauchen können. Viele Lebensmittel sind auch nach Ablauf ihres Mindesthaltbarkeitsdatums unbedenklich im Verzehr. Prüfen Sie ein Produkt auf Genießbarkeit, bevor Sie es wegwerfen.“



Für das Lauf-Training und die Wettkämpfe haben wir folgende Tipps:

Erst Denken, dann Kaufen


Gutes Equipment und eine qualitativ hochwertige Lauf-Ausstattung motivieren nicht nur, sie sorgen in weiten Teilen auch für eine Verletzungsprophylaxe.

So sind z.B. unterschiedliche Laufschuhpaare bei höheren Trainingsumfängen in jedem Fall empfehlenswert.

Ob die dritte Trainingswatch oder das fünfte Paar Laufschuhe wirklich notwendig sind, sollte jeder im Sinne der Nachhaltigkeit für sich selbst überdenken.


Anschauen, dann Zugreifen


Auf den Messen und EXPOs unserer Veranstaltungen bieten wir und unsere Partner Produkte zum Testen und Informieren an, die in jedem Fall wertvoll und informativ sind.

Schau vorab genau, ob das Produkt oder die Information für dich sinnvoll und von Nutzen ist.

Wenn ein „Give-Away“ nur mitgenommen wird, um später immer Müll zu landen, ist es weder für den Verteilenden noch für die Umwelt von Vorteil.

Beispiel Wärmefolien im Ziel: Greife zu, wenn dir kalt ist oder verzichte, wenn du diese nicht benötigst.


Beim Konsum auf Nachhaltigkeit achten


Viele Unternehmen achten bei den Produktions- und Lieferketten inzwischen sehr auf Nachhaltigkeit.

Wähle beim Kauf neuer Produkte sorgsam aus und entscheide dich für Fabrikate, die nachhaltig und regional produziert werden.

Besorge dir alternativ gut erhaltene Sport-Artikel über Second-Hand-Plattformen oder verkaufe eigenes Material, dass nicht mehr in Verwendung ist, an andere Sportler:innen.



Der WWF hat unter dem Topic Ernährung & Konsum Tipps, die ihre Gültigkeit in Teilen auch weit über den Bereich Lebensmittel hinaus haben.

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