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Der Media Guide zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2026

Vorwort der Geschäftsführung

Grußwort der Organisatoren

Geschätzte Medienschaffende,

herzlich willkommen in Berlin! Vom 28. bis 29. März 2026 feiern wir das 45-jährige Jubiläum des GENERALI BERLINER HALBMARATHON – und das mit weit mehr als 40.000 Teilnehmer:innen aus 134 Nationen.

Dieses Jubiläum ist mehr als eine Zahl. Es ist ein stolzer Rückblick auf Jahrzehnte voller Leidenschaft, Ausdauer und gemeinsamer Erfolge – Momente, die unsere Veranstaltungsgeschichte prägten. Zugleich ist es ein Blick nach vorn, voller Energie, Begeisterung und Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt. Lassen Sie uns gemeinsam diesen besonderen Tag feiern, die einzigartigen Momente auf der Strecke genießen und die internationale Gemeinschaft des Sports erleben.

Seit den 1980er-Jahren prägten Straßenläufe das sportliche Leben an der Spree: Während der Friedenslauf in der DDR das größte Straßenrennen war, besaß der Halbmarathon des SC Charlottenburg in West-Berlin eher lokalen Charakter. Nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer entstand im Spätsommer 1990 ein erstes gemeinsames Rennen, der Grundstein für einen der größten und hochklassigen Halbmarathons weltweit. Im vergangenen Jahr gab es mit 40.721 Läufer:innen registrierten Läufer:innen erneut eine Rekordzahl, die mit einem enormen “Run” auf die diesjährige Auflage noch getoppt wurde.

Eine besondere Aufwertung erlebte die Veranstaltung 2019: Start und Ziel liegen nun auf der Straße des 17. Juni, das Ziel unmittelbar hinter dem Brandenburger Tor – eine Kulisse, die ihresgleichen sucht. Seit 2024 zählt der GENERALI BERLINER HALBMARATHON zur internationalen SuperHalfs-Serie, welche das Gemeinschaftsgefühl fördert und die Läufer:innen inspiriert, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.Kein Halbmarathon in Europa bringt so viele Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen zusammen und Sie sind mittendrin.

Besonders stolz sind wir auf den weiter steigenden Frauenanteil von über 40 Prozent, der seit Jahren wächst, auf die hohe Akzeptanz der jüngeren Laufcommunity und auf die herausragenden sportlichen Leistungen, die hier immer wieder erzielt werden: Die Streckenrekorde gehören zur Weltspitze. 2025 pulverisierte Fotyen Tesfay die bisherige Bestmarke des GENERALI BERLINER HALBMARATHON. Die Äthiopierin war nach 63:35 Minuten im Ziel am Brandenburger Tor und verbesserte den bisherigen Rekord um über eineinhalb Minuten. Im gleichen Rennen schrieb Amanal Petros deutsche Sportgeschichte. Als erster nationaler Läufer durchbrach Petros die Stunden-Barriere und verbesserte in Berlin seinen deutschen Rekord von 60:09 auf 59:31.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Events ist ein zentraler Bestandteil unseres Veranstaltungs-Portfolios für das Frühjahr und so bieten wir ab diesem Jahr am Vortag des Rennens mit der Garmin BERLIN MILE beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON ein neues inklusives Laufformat an. Über die klassische Meilendistanz von 1,609 Kilometern führt die Strecke über die finalen Kilometer des Halbmarathons: Vom Lustgarten am Berliner Dom und dem Humboldt Forum vorbei an Staatsoper und Humboldt-Universität bis zum Zieleinlauf hinter dem Brandenburger Tor. Dieses niedrigschwellige Angebot, lässt Jung und Alt, Rookie und Routinier zusammen den Spirit des Finishes auf der Straße des 17. Juni erleben. Selbstverständlich führen wir den Bambini- Lauf in gewohnter Weise am EXPO- Standort, dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, fort. Unser Anspruch ist es “Menschen in jeder Lebensphase mit Freude für die Bewegung zu begeistern”.

In seiner 45-jährigen Geschichte formte sich der GENERALI BERLINER HALBMARATHON zu dem, was er heute ist, stets mit einem wachsenden Fokus auf Service und Qualität. Was einst als sportlicher Wettbewerb begann, ist heute ein ganzheitliches Erlebnis, bei dem die Bedürfnisse aller Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen. Mit stetig steigenden Startendenfeldern gewinnt dieser Anspruch zunehmend an Bedeutung: Es geht nicht nur um Zeiten und Platzierungen, sondern um besondere Momente entlang der Strecke, um persönliche Erlebnisse und um gemeinsame Emotionen, die weit über den Zieleinlauf hinaus in Erinnerung bleiben. Und wir werden nicht müde, unsere diesbezüglichen Ansprüche auszubauen.

Jetzt freuen wir uns, mit Ihnen als Medienschaffende dieses Jubiläum zu zelebrieren. SCC EVENTS als Organisator des GENERALIN BERLINER HALBMARATHON bedankt sich bei allen unseren Partnern wie Generali und adidas sowie bei über 1.500 Volunteers, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Ein gesonderter Dank geht an den Berliner Senat und die Berliner Behörden für ihr Vertrauen, das uns ermöglicht, eine friedliche Sportgroßveranstaltung auszurichten und Berlin international zu repräsentieren

Mit sportlichen Grüßen
Ihre Geschäftsführung von SCC EVENTS

Jürgen Lock und Christian Jost

Spitzensport/Läufer:innen-Portraits

Mit einer äußerst seltenen und spannenden Konstellation wartet der 45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON auf: Im Rennen der Männer geht ein deutscher Läufer mit Siegchancen an den Start. Amanal Petros lief im vergangenen Jahr bereits auf Rang drei bei dem mit Abstand hochklassigsten deutschen Halbmarathonrennen. Dabei verbesserte er seinen nationalen Rekord auf 59:31 Minuten. Jetzt will sich der 30-Jährige weiter steigern und möglichst ganz nach vorne laufen. Einen deutschen Sieger gab es im Männerrennen beim größten deutschen Halbmarathon zuletzt 1993.

Bei den Frauen kommen die Favoritinnen aus Afrika: Die Äthiopierin Likina Amebaw ist mit ihrer persönlichen Bestzeit von 64:44 Minuten die schnellste Läuferin auf der Startliste und leicht favorisiert. Zwei deutsche Athletinnen gehen aber mit guten Platzierungschancen ins Rennen: Esther Pfeiffer und Domenika Mayer.

Einmal mehr wird eine große Zahl von deutschen Topathleten beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON am Start sein. Sicherlich wird das Rennen in dieser Hinsicht in der Spitze besser besetzt sein als die Deutschen Meisterschaften. Für einige deutsche Athleten aber auch für internationale Eliteläufer bietet der GENERALI BERLINER HALBMARATHON eine gute Chance, sich für die Halbmarathon-Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Diese globalen Titelkämpfe finden am 20. September in Kopenhagen statt.

Das Rennen der Männer

Im Rennen der Männer steht Amanal Petros (Hannover 96) bei seiner Rückkehr zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON im Mittelpunkt. Vor einem Jahr durchbrach er am Brandenburger Tor als erster deutscher Läufer die Stunden-Barriere. Sein deutscher Rekord steht seitdem bei 59:31 Minuten. Amanal Petros ist damit zurzeit der fünftschnellste Europäer aller Zeiten. Er war 2025 zudem der erste deutsche Läufer seit 1993, der beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON eine Podest-Platzierung erreichte. 1993 hatte Carsten Eich das Rennen sogar mit der damaligen Europarekordzeit von 60:34 gewonnen.

Geht dieses Mal vielleicht sogar noch mehr für Amanal Petros? Der deutsche Rekordler, der sich im Höhentrainingslager im kenianischen Iten auf den GENERALI BERLINER HALBMARATHON vorbereitet, ist mit seiner Bestzeit der zweitschnellste Läufer auf der derzeitigen Startliste und will versuchen, das Rennen zu gewinnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Amanal Petros einen deutschen Läufer am Start haben, der das Vermögen hat, auch ganz vorne mitzumischen und sind gespannt“, sagte Race-Direktor Mark Milde. Den Veranstaltern ist schon länger bekannt, dass der Marathon-WM-Zweite von Tokio 2025 versuchen möchte, den Europarekord von 58:41 Minuten anzugreifen. „Die Zeit ist sogar eine Sekunde schneller als unser Streckenrekord. Aber es macht keinen Sinn, im Vorfeld über Rekordversuche zu spekulieren. Da muss am Tag X alles zusammenpassen“, sagte Mark Milde.

Gideon Kiprotich ist mit seiner Bestzeit von 58:49 Minuten der schnellste Läufer auf der Startliste. Der Kenianer gewann mit dieser Zeit vor einem Jahr den Rom-Ostia-Halbmarathon. Da es sich um eine Punkt-zu-Punkt-Strecke handelt, sind die dort gelaufenen Zeiten nicht rekordkonform. Gideon Kiprotich lief bereits vor einem Jahr beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON und belegte Rang acht in 61:25. In Valencia lief er im Oktober 2025 dann 60:03. Zu den Favoriten zählt auch der Äthiopier Bereket Nega, der eine Bestzeit von 60:03 aufweist. Für eine Überraschung sorgen könnte ein Debütant aus Kenia: Benson Kiplangat  hat bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2024 die Bronzemedaille gewonnen.

Gleich fünf weitere Läufer aus der deutschen Spitze und ein Debütant mit vielversprechendem Potenzial werden am 29. März starten: Johannes Motschmann (Marathon Team Berlin/Bestzeit: 61:03), die Trainingspartner Simon Boch (61:15) und Hendrik Pfeiffer (beide Düsseldorf Athletics/61:28), Nils Voigt (TV Wattenscheid/61:35)
und Sebastian Hendel (Marathon Team Berlin/61:52) haben alle schon gute Leistungen im Halbmarathon gezeigt. Sein Debüt wird Sam Parsons (SCC Berlin) laufen, der eine gute 5.000-m-Bestzeit von 13:12,69 Minuten aufweist und über diese Distanz bei den Europameisterschaften 2022 in München Platz sechs belegt hatte.

Das Rennen der Frauen

Likina Amebaw hat sich langfristig auf den GENERALI BERLINER HALBMARATHON vorbereitet und will sicherlich die schnelle Strecke nutzen, um sich weiter zu verbessern. Sie führt die Startliste der Frauen an und ist als Favoritin anzusehen. Der Äthiopierin gelang erst im vergangenen Jahr ein Durchbruch im Halbmarathon. Die 28-Jährige steigerte sich bei ihrem Sieg in Kopenhagen auf starke 64:44 Minuten. Es ist nicht auszuschließen, dass sie versuchen könnte, den Streckenrekord ihrer Landsfrau Fotyen Tesfay anzugreifen. Die Äthiopierin gewann 2025 mit einer Weltklassezeit von 63:35.

Hoch einzuschätzen ist auch die Kenianerin Veronica Loleo, die sich im vergangenen Oktober in Valencia auf 65:46 verbesserte. Zu beachten ist zudem ihre Landsfrau Daisilah Jerono (Bestzeit: 67:27). Für eine Überraschung sorgen könnte die erst 19-jährige Äthiopierin Melal Siyoum (67:21).

Mit der Belgierin Chloe Herbiet ist zudem die aktuelle Halbmarathon-Europameisterin im Rennen. Sie hat zwar bisher nur eine Bestzeit von 70:04, jedoch zeigt ihre Marathon-Bestzeit von 2:20:38, dass sie das Potenzial hat für deutlich schnellere Zeiten. Ihre belgische Landsfrau Lisa Rooms könnte ein sehr gutes Debüt laufen.

Gleich sechs deutsche Topläuferinnen werden auch das Frauen-Rennen des GENERALI BERLINER HALBMARATHON zu einer inoffiziellen Deutschen Meisterschaft machen. Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) war im vergangenen Jahr als Siebte bereits die deutsche Nummer eins in Berlin. Die 28-Jährige hat sich in der Zwischenzeit auf 67:28 Minuten verbessert und ist damit bereits die drittschnellste deutsche Läuferin aller Zeiten. Wenn sie sich weiter steigern kann, wird sie im Rennen um die deutsche Nummer eins in Berlin kaum zu schlagen sein.

Eine entscheidende Rolle kann auch Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) spielen, die sich im Februar in Barcelona deutlich auf 68:08 Minuten verbesserte. Damit steht sie im deutschen Alltime-Ranking auf Platz fünf. Mit Bestzeiten von unter 70 Minuten gehen zwei weitere deutsche Läuferinnen an den Start: Deborah Schöneborn (Marathon Team Berlin/69:41) wird bereits zum fünften Mal beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON starten. Die 3.000-m-Hindernis-Spezialistin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier), die zweimal Bronze bei Weltmeisterschaften über die Hindernisse gewann, geht mit einer Bestzeit von 69:47 ins Rennen. Rabea Schöneborn (70:35), die Zwillingsschwester von Deborah, und Christina Hendel (beide Marathon Team Berlin/70:38) sind die weiteren deutschen Topläuferinnen beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.

200110.119
200213.419
200316.194
200415.370
200516.921
200618.338
200720.273
200820.660
200921.725
201023.799
201125.500 
201229.246
201330.114
201430.028
201532.025
201632.753
201734.004
201836.001
201935.551
2020Ausgefallen wegen Covid
202120.774
202232.267
202334.458
202438.712
202540.721
202642.563

Die Meldezahlen beziehen sich nur auf die Läufer der Halbmarathondistanz. 2020 fiel das Rennen aufgrund der Corona-Pandemie aus.

Entry figures show half marathon runners only. In 2020 the race was cancelled due to the Corona pandemic.

Männer

NameNation / VereinAlterPBRennen
Gideon KiprotichKEN2458:491. Rom Ostia 25
Amanal PetrosHannover 963059:313. Berlin 25
Bereket NegaETH2160:034. Buenos Aires 25
Jake SmithGBR2760:3118. Gdynia/POL 20 (WM)
Ben ConnorGBR3360:553. Larne/GBR 20
Robert KoechKEN2960:561. Nairobi 24
Marc ScottGBR3261:008. Barcelona 25
Johannes MotschmannMarathon Team Berlin3161:0316. Houston 25
Phil SesemannGBR3361:223. Larne/GBR 25
Simon BochDüsseldorf Athletics3161:151. Hamburg 24
Hendrik PfeifferDüsseldorf Athletics3361:285. Larne/GBR 25
Yassin El AllamiMAR3461:313. Luzern 23
Nils VoigtTV Wattenscheid2861:352. Dresden 21
Matthias KyburzSUI3661:468. Sevilla 25
Sebastian HendelMarathon Team Berlin3061:5211. Berlin 23
Benson KiplangatKEN22Debüt-
Sam ParsonsSCC Berlin31Debüt-

Frauen

NameNation / VereinAlterBestzeitRennen
Likina AmebawETH2864:441. Kopenhagen 25
Veronica LoleoKEN2865:463. Valencia 25
Samantha HarrisonGBR3167:107. Valencia 23
Melal SiyoumETH1967:212. Neu-Delhi 25
Daisilah JeronoKEN2367:271. Santa Polo 26
Esther PfeifferDüsseldorf Athletics2867:281. Köln 25
Domenika MayerLG Telis Finanz Regensburg3568:086. Barcelona 26
Fabienne SchlumpfSUI3568:271. Dresden 21
Tabithanjeri KamauKEN2568:354. Okayama/JPN 24
Carla GallardoESP2669:1410. Valencia 25
Lauren McNeilGBR2669:3815. Houston 26
Carolina WikströmSWE3269:399. Valencia 23
Deborah SchönebornMarathon Team Berlin3269:413. Sevilla 23
Meritxell SolerESP3369:4614. Valencia 25
Gesa KrauseSilvesterlauf Trier3369:472. Den Haag 25
Esther NavaretteESP3669:5812. Valencia 23
Chloe HerbietBEL2870:041. Cannes 25
Natasha PhillipsGBR2170:1819. Valencia 24
Rabea SchönebornMarathon Team Berlin3270:357. Berlin 21
Kristina HendelMarathon Team Berlin2970:3815. Istanbul 22
Lisa RoomsBEL29Debüt

-

Gideon Kiprotich

Gideon Kiprotich auf der Strecke des Berliner Halbmarathon.

© SCC EVENTS / Sportografen

Bestzeit: 58:49
Nation: Kenia
Alter: 25

Größte Erfolge
RangRennenZeit
8Valencia-Halbmarathon 202560:03
8GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202561:25
1Rom-Ostia-Halbmarathon 202558:49
2Rom-Halbmarathon 202460:57
5Buenos Aires-Halbmarathon 202460:54
4Prag-Halbmarathon 202460:45
5Neapel-Halbmarathon 202460:28
9Neu Delhi-Halbmarathon 202363:51

Gideon Kiprotich läuft seit 2023 bei internationalen Rennen und hat sich auf der Straße ausschließlich auf die Halbmarathon-Distanz konzentriert. Ansonsten hat der Kenianer lediglich ein paar Crossrennen bestritten.

Seine Karriere begann im Herbst 2023 in Neu Delhi. Bei dem stark besetzten Halbmarathon in Indien wurde er Neunter. 2024 lief Gideon Kiprotich vier Rennen über die „halbe Distanz“ und zeigte dabei konstant gute Leistungen. So war er Fünfter in Neapel, Vierter in Prag und Zweiter in Rom.

Einen Durchbruch schaffte der Kenianer im März 2025. Beim Rom-Ostia-Halbmarathon lief er zu einem prestigeträchtigen Sieg, blieb zum ersten Mal unter einer Stunde und steigerte sich mit 58:49 Minuten deutlich. Allerdings ist die leicht abfallende Punkt-zu-Punkt-Strecke des italienischen Rennens nicht rekord-konform, so dass diese Zeit nicht in den offiziellen Bestenlisten auftaucht. Nachdem er in Berlin vor einem Jahr Achter war und dann in Valencia 60:03 Minuten erreichte, wird es nun darum gehen, auf einer rekor-konformen Strecke eine Zeit unter einer Stunde zu erreichen.

Bereket Nega

Bestzeit: 60:03
Nation: Äthiopien
Alter: 21

Größte Erfolge
RangRennenZeit
9Herzogenaurach 10 km 202527:49
11Neu-Delhi-Halbmarathon 202563:39
4Buenos Aires-Halbmarathon 202560:03
1Riyadh-Halbmarathon, KSA 202562:28
1Äthiopische Crosslauf-Meisterschaften, Addis Abeba-
3Madrid 10 km 202327:17
8Junioren-Crosslauf-Weltmeisterschaften, Bathurst/AUS-

Bereket Nega ist ein weiterer äthiopischer Youngster, der versucht, sich in der internationalen Straßenlauf-Szene zu etablieren. Der 21-Jährige zeigte im vergangenen Jahr bereits zweimal gute Leistungen über die Halbmarathon-Distanz. Zunächst gewann er bei seinem Debüt über die 21,0975 km das Rennen in Riyadh (Saudi-Arabien) mit 62:28 Minuten. Dann steigerte er sich als Vierter in Buenos Aires auf 60:03. Auf der flachen Berliner Strecke dürfte eine Zeit unter einer Stunde das nächste Ziel von Bereket Nega sein.

Bereket Nega ist auch ein starker Crossläufer. Vor drei Jahren belegte er als 18-Jähriger im Juniorenrennen bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften einen beachtlichen achten Rang. Im Januar dieses Jahres startete er bei der Cross-WM in Tallahassee (Florida/USA), kam aber bei heißen Temperaturen nicht über Rang 35 hinaus.

Robert Koech

Robert Koech als Pacer beim BMW BERLIN-MARATHON.

© SCC EVENTS / Victah Sailor

Bestzeit: 60:56
Nation: Kenia
Alter: 29

Größte Erfolge
RangRennenZeit
10GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202561:49
1Breda-Halbmarathon, NED 202462:02
1Nairobi-Halbmarathon 202460:56
7GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202461:27
1Paderborn 10 km 202427:54
1Afrikaspiele, 5.000 m, Rabat, MAR 201913:30,96

Robert Koech wird bereits zum dritten Mal in Folge beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON starten. Der Kenianer, der 2019 die Goldmedaille bei den Afrikaspielen über 5.000 m gewonnen hatte, belegte dabei die Plätze sieben (2024) und zehn (2025). Er zeigte über die 21,0975 km solide Ergebnisse, wobei er seine Bestzeit überraschend in der leistungsmindernden Höhenluft von Nairobi gelaufen ist (60:56).

In den letzten zwei Jahren hat sich Robert Koech deutlich stärker als früher auf das Crosslaufen konzentriert. Dabei gelang ihm die Qualifikation für die hochkarätigen Crosslauf-Weltmeisterschaften in Tallahassee (USA). In der Hitze in Florida kam er jedoch im Januar dieses Jahres nicht über Platz 43 hinaus. Eine Bestzeit zu laufen, ist sicherlich das Ziel von Robert Koech beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.

Benson Kiplangat

Benson Kiplangat beim Lauf.

© SCC EVENTS / Victah Sailor

Bestzeit: Debüt
Nation: Kenia
Alter: 22

Größte Erfolge
RangRennenZeit
5Nijmegen 15 k, NED 202542:34
6Eugene 10,000 m 202526:50
3Crosslauf-Weltmeisterschaften, Belgrad 2024-
1Junioren-Weltmeisterschaften, 5.000 m, Nairobi 202113:20.37

Benson Kiplangat ist ein Debütant, der das Potenzial hat, auf Anhieb eine starke Leistung über die Halbmarathon-Distanz zu erreichen,

Der Junioren-Weltmeister über 5.000 m von 2021 überraschte 2024 bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Belgrad. Bei dem extrem hochklassigen Rennen gewann der Youngster die Bronzemedaille und war der stärkste kenianische Läufer. Damals war er erst 20 Jahre alt. Ein gutes Jahr später lief Benson Kiplangat in Eugene kurz nach seinem 22. Geburtstag eine Weltklassezeit über 10.000 m (26:50,00 Minuten).

Diese Leistungen lassen darauf schließen, dass er für eine Überraschung sorgen könnte beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON. 

Amanal Petros

 

Amanal Petros hinter dem Zieltor mit Bestzeit beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2026.

© SCC EVENTS / Jean-Marc Wiesner

Bestzeit: 59:31

Verein: Hannover 96

Alter: 30

Größte Erfolge
PlatzRennenZeit
2.Valencia-Marathon 20252:04:03
2.Weltmeisterschaften, Marathon, Tokio 20252:09:48
8.London-Marathon 20252:06:30
3.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202559:31
3.Europameisterschaften Halbmarathon, Rom 202461:07
1.Hannover-Marathon 20242:06:05
9.BMW BERLIN-MARATHON 20232:04:58
1.Hannover-Marathon 20232:07:02
8.Ras Al Khaimah-Halbmarathon / UAE 202360:59
4.10 km Castellon / ESP 202327:32
4.Europameisterschaften Marathon, München 20222:10:39
11.Valencia-Marathon 20212:06:27
29.Olympische Spiele, Sapporo / JPN 20212:16:33
16.Valencia-Marathon 20202:07:18

Nach einem außerordentlich erfolgreichen Jahr 2025 kommt Amanal Petros zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON zurück und startet bei dem Rennen in die neue Saison. Vor zwölf Monaten brach er hier seinen eigenen deutschen Halbmarathon-Rekord, lief als erster und nach wie vor einziger Deutscher unter der Stunden-Barriere (59:31) und wurde zum viertschnellsten europäischen Läufer aller Zeiten über die 21,0975 km. Im Sommer lief Amanal Petros dann bei den Weltmeisterschaften in Tokio zu einer sensationellen Silbermedaille im Marathon und verpasste dabei den Titel nur haarscharf. Und am Jahresende holte sich der 30-Jährige den deutschen Marathonrekord in Valencia mit einer Zeit von 2:04:03 zurück.

Beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON wird Amanal Petros zu den Favoriten gehören. Wenn möglich, möchte er seinen deutschen Rekord nochmals verbessern. Der Frühjahrs-Höhepunkt wird allerdings der London-Marathon am 26. April sein. Wie zuletzt bereitete sich Amanal Petros im Höhentrainingslager im kenianischen Iten auf den GENERALI BERLINER HALBMARATHON vor. Dorthin wird er auch wieder zurückkehren, um sich dann abschließend auf den Start in London vorzubereiten.

Für Amanal Petros wird es der vierte Start beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON sein. In seinem zweiten Rennen überhaupt über die 21,0975 km hatte er sich 2019 als Neunter auf 62:32 Minuten verbessert. Danach begann sein starker Aufstieg, der ihn bis in die Weltklasse führte. 2022 war er in Berlin nicht in Bestform und belegte Rang 15 in 62:21. 

Ein Achtungserfolg war Amanal Petros über die Halbmarathon-Distanz bei den Europameisterschaften in Rom 2024 gelungen. In einem Hitzerennen gewann er die Bronzemedaille. 300 Meter vor dem Ziel kämpfte er noch um den Titel, doch dann trat er im Stadion auf die Bahn-Begrenzung, knickte um und verlor dadurch auch noch den zweiten Platz. Noch größeres Pech hatte Amanal Petros bei den Olympischen Spielen zwei Monate später. Ein Infekt schwächte ihn derart, dass er das Rennen in Paris aufgeben musste. 

Amanal Petros ist der erste Athlet in der deutschen Leichtathletik-Geschichte, der die drei bedeutendsten nationalen Straßenlaufrekorde (10 km, Halbmarathon und Marathon) gebrochen hat und sogar zeitgleich hielt. Im Februar 2023 hatte er die knapp 30 Jahre alte nationale 10-km-Bestzeit von Carsten Eich (27:47) in Castellon (Spanien) auf 27:32 Minuten verbessert. 

Amanal Petros stammt aus Eritrea und flüchtete als Jugendlicher nach Deutschland. Über viele Jahre hinweg gehörte er zur Trainingsgruppe des TV Wattenscheid. Unter Coach Tono Kirschbaum trainierte er dort unter anderen mit den Marathonläufern Hendrik Pfeiffer und Tom Gröschel. 2023 und 2024 startete Amanal Petros für das Marathon Team Berlin, seit Jahresbeginn 2025 für Hannover 96. Die meiste Zeit des Jahres trainiert er jedoch in Kenia, wo er sich der Gruppe des italienischen Erfolgstrainers Renato Canova anschließt. 

Johannes Motschmann

 

Johannes Motschmann läuft beim GENERALI BERLINER-HALBMARATHON.

© SCC EVENTS / Petko Beier

Bestzeit: 61:03

Verein: Marathon Team Berlin

Alter: 31

Größte Erfolge
PlatzRennenZeit
11.BMW BERLIN-MARATHON 20252:10:40
12.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202562:21
16.Houston-Halbmarathon 202561:03
1.Berlin adidas 10 km 202428:51
9.London-Marathon 20242:10:39
14.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202462:46
26.Weltmeisterschaften, Marathon, Budapest 20232:14:19
16.Europameisterschaften, Marathon, München 20222:14:52
10.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202261:45
2.Marathon Wien (offene österr. Meisterschaften) 20202:14:38
1.Berlin Invitational 10 km I 202029:11

Johannes Motschmann wird zum vierten Mal den GENERALI BERLINER HALBMARATHON laufen. Sein bestes Rennen hier war sein erstes: 2022 überraschte Johannes Motschmann als schnellster Deutscher vor Amanal Petros und lief eine persönliche Bestzeit von 61:45 Minuten. Diese hat er im vergangenen Jahr in Houston auf 61:03 steigern können. Auch über 10 km gelang ihm 2025 ein persönlicher Rekord mit 28:13 Minuten in Valencia.

Doch über die klassische Distanz gelang Johannes Motschmann der Durchbruch bezogen auf eine entsprechend schnelle Zeit noch nicht. Hier steht sein persönlicher Rekord bei 2:10:39. Beim BMW BERLIN-MARATHON 2025 hatte er, wie alle anderen, Pech aufgrund der hohen Temperaturen. Mit 2:10:40 schlug er sich als Elfter jedoch beachtlich. Bei einem weiteren Versuch in Chandler (Arizona/USA) gab er im Dezember nach der 30-km-Marke auf. Nun bereitet sich Johannes Motschmann auf den Hannover-Marathon am 12. April vor und hofft, dass ihm dort auf der bekannt schnellen Strecke eine Zeit unter 2:10:00 gelingt.

Johannes Motschmann erhielt nach seinem Abitur ein Sport-Stipendium vom Iona College nördlich von New York und studierte dort fünf Jahre lang Psychologie. Als er 2019 nach Berlin kam, schloss er sich dem SCC Berlin und dem jetzigen Marathon Team Berlin an. Bis dahin war der 3.000-m-Hindernislauf sein Schwerpunkt (Bestzeit: 8:33,12).

Aufgrund mangelnder Wettkampf-Möglichkeiten während der Corona-Pandemie entschloss sich Johannes Motschmann, bei den offenen österreichischen Marathon-Meisterschaften in Wien im Dezember 2020 über die 42,195 km zu laufen. Mit 2:14:38 Stunden rannte er ein überraschend gutes Debüt. Er blieb bei den Straßen-Langstrecken und steigerte sich im Herbst 2021 in Rotterdam auf 2:12:18. Damit qualifizierte er sich für die EM in München, bei der er 2022 als drittbester deutscher Läufer einen guten 16. Platz erreichte. Mit dem deutschen Marathon-Team gewann er in der Mannschaftswertung (Marathon Europa-Cup) die Silbermedaille. Eines seiner besten Rennen lief er 2024 beim London-Marathon, wo er seine PB aufstellte und Platz neun belegte.

Johannes Motschmann ist Medizin-Student an der Universität Bochum, hat aber zurzeit dem Sport Priorität eingeräumt und studiert nur nebenher. Hauptsächlich pendelt der 30-Jährige, der sich selbst trainiert, zwischen Berlin und Blacksburg in Virginia (USA), wo seine Freundin studiert.

Simon Boch

Bestzeit: 61:15

Verein: Düsseldorf Athletics

Alter: 31

Größte Erfolge
PlatzRennenZeit
24.Valencia-Marathon 20252:08:55
30.Valencia-Marathon 20242:09:46
1.Hamburg-Halbmarathon 202461:15
31.Europameisterschaften, Halbmarathon, Rom 202464:16
17.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202463:32
1.Linz-Marathon 20232:09:25
1.Dresden-Marathon 20212:10:48
35.Halbmarathon-Weltmeisterschaften, Gdynia / POL 202061:36

Simon Boch hat sich nach langwierigen Hüftproblemen im vergangenen Herbst zunächst mit zwei 10-km-Siegen in Siegburg (28:32/Deutsche Meisterschaften) und Berlin (28:17) zurückgemeldet. Im Dezember gelang ihm dann beim Valencia-Marathon eine Steigerung um 30 Sekunden mit 2:08:55 Stunden. Kann er sich nun beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON auch über die „halbe Distanz“ weiter steigern?

Simon Boch etablierte sich in der Zeit der Corona-Pandemie an der deutschen Spitze über die Straßen-Langstrecken. 2020 gelang ihm zunächst die Qualifikation für die Halbmarathon-Weltmeisterschaften, bei denen er in Gdynia (Polen) auf einen ordentlichen 35. Platz lief und mit 61:36 eine Bestzeit erreichte. 

Während eines Corona-Lockdowns lief Simon Boch dann im März 2021 in Dresden ein bemerkenswertes Marathon-Debüt. Bei eiskaltem und windigem Wetter rannte er rund 30 Kilometer lang alleine an der Spitze, nachdem sein Tempomacher frühzeitig aufgegeben hatte. In 2:10:48 Stunden gewann Simon Boch das Rennen und hatte damit fast zwei Minuten Vorsprung. Einen olympischen Startplatz bei den Spielen 2021 in Japan verpasste er am Ende trotzdem knapp.

Bei den Europameisterschaften in München 2022 gehörte Simon Boch dann zum deutschen Männer-Team, das in der Europa-Cup-Wertung die Silbermedaille gewann. In der Einzelwertung kam er damals auf Rang 50 bei sehr warmem Wetter. Im Frühjahr 2023 gewann der Regensburger den Linz-Marathon und blieb mit 2:09:25 erstmals unter 2:10 Stunden. Diese Zeit verbesserte er dann zweieinhalb Jahre später in Valencia.

Simon Boch stammt aus St. Georgen im Schwarzwald. 2014 wechselte er zur LG Telis Finanz Regensburg in die Trainingsgruppe von Kurt Ring. In einem Sportgeschäft machte er dort eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. 2020 und 2021 wurde Simon Boch von den German Road Races (GRR), dem Verbund der deutschen Straßenlauf-Veranstalter, zu Deutschlands Straßenläufer des Jahres gewählt. Seit diesem Jahr startet er für Düsseldorf Athletics und trainiert gemeinsam mit Hendrik Pfeiffer.

Hendrik Pfeiffer

 

Hendrik Pfeiffer hält Zielband des BMW BERLIN-MARATHON 2025 triumphierend über dem Kopf.

© SCC EVENTS / Petko Beier

Bestzeit: 61:28

Verein: Düsseldorf Athletics

Alter: 33

Größte Erfolge
PlatzRennenZeit
11.Valencia Marathon 20252:06:45
8.BMW BERLIN-MARATHON 20252:09:14
5.Larne Half Marathon, GBR 202561:28
24.BMW BERLIN-MARATHON 20242:08:20
34.Europameisterschaften, Halbmarathon, Rom 202464:32
7.London-Marathon 20242:10:00
15.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202463:05
3.Houston-Marathon 20242:07:14
20.BMW BERLIN-MARATHON 20232:08:48
16.Boston-Marathon 20232:12:22
24.Europameisterschaften, Marathon, München 20222:16:04
1.Hannover-Marathon 20222:10:59
49.Olympische Spiele, Marathon, Sapporo / JPN 20212:20:43
28.Sevilla-Marathon 20202:10:18
3.Düsseldorf-Marathon 20162:13:11

Hendrik Pfeiffer hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Der Marathon ist seine stärkste Disziplin und hier ist er inzwischen mit seiner im vergangenen Dezember in Valencia gelaufenen Bestzeit von 2:06:45 Stunden der viertschnellste deutsche Läufer aller Zeiten. Im Halbmarathon hat Hendrik Pfeiffer noch etwas Nachholbedarf. Im Sommer 2025 verbesserte er sich im nordirischen Larne auf 61:28. Doch das spiegelt noch nicht sein Leistungsvermögen wider und damit ist er auch noch nicht unter den Top 10 in der deutschen All-Time-Liste.

Hendrik Pfeiffer hatte sich frühzeitig auf den Marathon konzentriert. 2016 sorgte er für eine Sensation, als er beim Düsseldorf-Marathon bei seinem Debüt über die 42,195 km als Dritter mit 2:13:11 Stunden noch „Last Minute“ die Olympia-Qualifikation erreichte. Doch der Traum vom Start bei den Spielen musste warten. Aufgrund von schweren Fersen-Verletzungen verpasste er zunächst Olympia in Rio und dann auch den EM-Start in Berlin 2018. Nach zwei Operationen meldete sich Hendrik Pfeiffer aber 2020 wieder zurück: In Sevilla lief er mit 2:10:18 Stunden seine noch aktuelle Bestzeit, mit der er die Qualifikation für Olympia in Japan schaffte. In Sapporo, wo 2021 die olympischen Marathonrennen stattfanden, belegte er Rang 50.

2022 gehörte Hendrik Pfeiffer bei den Europameisterschaften in München zum deutschen Team, das in der Europa-Cup-Wertung die Silbermedaille gewann. Trotz eines bravourösen Rennens in Houston im Januar 2024, wo er sich im Alleingang auf 2:07:14 verbesserte, verpasste er die Olympia-Qualifikation um ärgerliche zehn Sekunden. 

Im April 2024 zeigte Hendrik Pfeiffer eine weitere sehr starke Leistung: Beim London-Marathon lief er auf Rang sieben in 2:10:00. Es war die beste Platzierung eines deutschen Athleten im Männer-Rennen in London seit 1988. Nur Christoph Herle erreichte 1985 als Vierter einen noch besseren Rang bei dem Klassiker.

Hendrik Pfeiffer lebt in Düsseldorf und ist verheiratet mit der Langstreckenläuferin Esther Pfeiffer (geb. Jacobitz), die er teilweise auch trainiert. Sie ist die schnellste deutsche Läuferin auf der Startliste des GENERALI BERLINER HALBMARATHON. Seit diesem Jahr ist Simon Boch ein Trainingspartner von Hendrik Pfeiffer.

Sebastian Hendel

 

Sebastian Hedel am Start des BERLIN-MARATHON.

© SCC EVENTS / Petko Beier

Bestzeit: 61:52

Verein: Marathon Team Berlin

Alter: 30

Größte Erfolge
PlatzRennenZeit
17.BMW BERLIN-MARATHON 20242:07:33
10.Hamburg-Marathon 20242:08:51
5.München Marathon 20232:10:14
9.Wien Marathon 20232:11:29
11.GENERALI BERLINER HALBMARATHON 202361:52
4.München-Marathon 20222:10:37
2.Hamburg-Halbmarathon 2021, Dt. Meisterschaft 62:28
9.Berlin Invitational 10 km I 202128:35

Nach einem enttäuschenden Jahr bietet der GENERALI BERLINER HALBMARATHON Sebastian Hendel die Möglichkeit eines Neustarts. Krankheitsbedingt hatte er 2025 das Frühjahr verpasst und sich dann auf den BMW BERLIN-MARATHON konzentriert. Die ungewöhnliche Wärme stoppte ihn jedoch nach 30 km, und auch bei einem zweiten Marathon-Versuch im Dezember in Valencia kam Sebastian Hendel nicht ins Ziel. Hüftprobleme zwangen ihn zu einer Aufgabe. 

Berlin ist eigentlich ein gutes Pflaster für Sebastian Hendel. Denn hier stellte er seine Bestzeiten über die drei wichtigsten Straßen-Wettbewerbe auf. Bereits 2021 lief er beim dritten Berlin Invitational über 10 km - einem der wenigen Rennen, die weltweit während der Corona-Lockdowns stattfanden - seinen heute noch gültigen persönlichen Rekord von 28:35 Minuten. Zwei Jahre später steigerte er sich beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON auf 61:52 und 2024 lief er beim BMW BERLIN-MARATHON das bisher beste Rennen seiner Karriere: Sebastian Hendel verbesserte sich auf 2:07:33 Stunden und war damit bester deutscher Läufer beim 50. Jubiläum des Laufes. Damit ist er nach wie vor der fünftschnellste deutsche Marathonläufer aller Zeiten. 

Sebastian Hendels Stärken liegen klar auf den langen Straßen-Distanzen. Der 29-Jährige zeigte die besten Leistungen seiner Karriere im Halbmarathon und im Marathon. Er ging dabei aber den klassischen Weg und kam über die Mittel- und Langstrecken auf der Bahn schließlich zum Straßenlauf. Seit 2021 konzentriert er sich immer stärker auf die Straßenrennen. Im Herbst 2021 wurde er bei seinem Debüt über die Halbmarathon-Distanz auf Anhieb Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg und erreichte gute 62:28 Minuten. Es dauerte dann noch ein knappes Jahr, bevor er seinen ersten Marathon lief. Dabei überzeugte er im Oktober 2022 in München über die 42,195 km mit Platz vier in 2:10:37 Stunden.

Sebastian Hendels Frau Kristina ist eine aus Kroatien stammende Langstreckenläuferin (Mädchenname: Bozic), die ebenfalls beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON starten wird. Sebastian und Kristina Hendel leben mit ihrem neunjährigen Sohn im Vogtland nahe Zwickau.

Allgemeine Statistik

Männer

RekordZeitNameNationOrt/ Jahr
Weltrekord57:30Yomif KejelchaETHValencia 2024
Europarekord58:41Andreas AlmgrenSWEValencia 2025
Deutscher Rekord59:31Amanal Petros (Hannover 96)GERBerlin 2025
Berliner Rekord60:59Amanal Petros (SCC Berlin)GERRas Al Khaimah / UAE 2023
Streckenrekord58:42Eric Kiptanui KEN2018
Jahresweltbestzeit 202658:05Hagos GebrhiwetKENBarcelona 15.02.
Deutsche Jahresbestzeit 202661:03Richard Ringer (LC Rehlingen)GERDubai 08.02.

Frauen

RekordZeitNameNationOrt/ Jahr
Weltrekord62:52Letesenbet GideyETHValencia 2021
Europarekord65:15Sifan HassanNEDKopenhagen 2018
Deutscher Rekord65:18Melat Kejeta (Laufteam Kassel)GERGdynia / POL 2020
Berliner Rekord67:58Uta Pippig (SCC Berlin)GERKyoto / JPN 1995
Streckenrekord63:35Fotyen TesfayETH2025
Jahresweltbestzeit 202664:01Loice ChemnungKENBarcelona 15.02.
Europäische Jahresbestzeit 202667:08Eilish McColganGBRMarugame / JPN 01.02.
Deutsche Jahresbestzeit 202668:08Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg)GERBarcelona 15.02.

Stand: 22.2.26

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Männer

ZeitNameNationOrt / Jahr
57:30Yomif KejelchaETHValencia 2024
57:31Jacob KiplimoUGALissabon 2021
57:32Kibiwott KandieKENValencia 2020
57:37Jacob Kiplimo (2)UGAValencia 2020
57:40Kibiwott Kandie (2)KENValencia 2023
57:41Yomif Kejelcha (2)ETHValencia 2023
57:41Hagos GebrhiwetETHValencia 2023
57:49Rhonex KiprutoKENValencia 2020
57:50Selemon BaregaETHValencia 2023
57:56Jacob Kiplimo (3)UGARas Al Khaimah / UAE 2022
57:59Alexander MunyaoKENValencia 2020
58:01Geoffrey KamwororKENKopenhagen 2019
58:02Yomif Kejelcha (3)ETHValencia 2025
58:05Sabastian SawęKENKopenhagen 2024
58:07Abel KipchumbaKENValencia 2021
58:09Rhonex Kipruto (2)KENValencia 2021
58:09Jacob Kiplimo (5)UGAKopenhagen 2024
58:10Kibiwott Kandie (3)KENValencia 2022
58:10Isaia LasoiKENKopenehagen 2024
58:11Philemon KiplimoKENValencia 2020

Frauen

ZeitNameNationOrt / Jahr
62:52Letesenbet GideyETHValencia 2021
63:04Agnes NgetichKENValencia 2024
63:08Agnes Ngetich (2)KENValencia 2025
63:21Fotyen TesfayETHValencia 2024
63:32Lilian RengerukKENValencia 2024
63:35Fotyen Tesfay (2)ETHBerlin 2025
63:51Yalemzerf YehualawETHValencia 2021
64:01Voice ChemnungKENBarcelona 2026
64:02Ruth ChepngetichKENIstanbul 2021
64:13Joyciline JepkosgeiKENBarcelona 2025
64:14Girmawit GebrzihairETHRas Al Khaimah / UAE 2022
64:14Ejgayehu TayeETHValencia 2024
64:21Tsigie GebreselamaETHLissabon 2025
64:22Hellen ObiriETHRas Al Khaimah / UAE 2022
64:22Yalemzerf Yehualaw (2)ETHLarne / GBR 2022
64:29Joyciline Jepkosgei (2)KENBarcelona 2024
64:31Ababel YeshanehETHRas Al Khaimah / UAE 2020
64:36Sheila ChepkiruiKENRas Al Khaimah / UAE 2022
64:37Irene KamaisKENBarcelona 2023
64:37Sutume KebedeETHHouston 2024

Stand: 22.2.2026

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Männer

ZeitNameNationOrtDatum
57:30Yomif KejelchaETHValencia27.10.2024
57:31Jacob KiplimoUGALissabon21.11.2021
57:32Kibiwott KandieKENValencia6.12.2020
58:01Geoffrey KamwororKENKopenhagen15.9.2019
58:23Zersenay TadeseERILissabon21.3.2010
58:33Samuel WanjiruKENDen Haag / NED17.3.2007
58:55Haile GebrselassieETHTempe / USA15.1.2006
59:16Samuel WanjiruKENRotterdam11.9.2005
59:17Paul TergatKENMailand4.4.1998
59:47Moses TanuiKENMailand3.4.1993
60:10Matthews TemaneRSAEast London / RSA25.7.1987
60:55Mark CurpUSAPhiladelphia / USA15.9.1985
61:14Steve JonesGBRBirmingham11.8.1985

Frauen

ZeitNameNationOrtDatum
62:52Letesenbet GideyETHValencia24.10.2021
64:02Ruth ChepngetichKENIstanbul4.4.2021
64:31Ababel YeshanehETHRas Al Khaimah / UAE21.2.2020
64:51Joyciline JepkosgeiKENValencia22.10.2017
64:52Joyciline JepkosgeiKENPrag1.04.2017
65:06Peres JepchirchirKENRas Al Khaimah / UAE10.02.2017
65:09Florence KiplagatKENBarcelona15.02.2015
65:12Florence KiplagatKENBarcelona16.02.2014
65:50Mary KeitanyKENRas Al Khaimah / UAE18.02.2011
66:25Lornah KiplagatNEDUdine / ITA14.10.2007
66:44Elana MeyerRSATokio15.01.1999
67:59Elana MeyerRSAEast London / RSA18.05.1991
68:31Ingrid KristiansenNORNew Bedford / USA19.03.1989

Stand: 22.2.2026

RennenMännerFrauen
Berlin58:42 Eric Kiptanui (KEN/2018)63:35 Fotyen Tesfay (ETH/2025)
Barcelona56:42 Jacob Kiplimo (UGA/2025)64:01 Voice Chemnung (KEN/2026)
Valencia57:30 Yomif Kejelcha (ETH/2024)62:52 Letesenbet Gidey (ETH/2021/WR)
Lissabon57:31 Jacob Kiplimo (UGA/2021/WR)64:21 Tsigie Gebreselama (ETH/2025)
Ras Al Khaimah / UAE57:56 Jacob Kiplimo (UGA/2022)64:14 Girmawit Gebrzihair (ETH/2022)
Kopenhagen58:01 Geoffrey Kamworor (KEN/2019)64:44 Likina Amebaw (ETH/2025)
Rom-Ostia*58:02  Sebastian Sawe (KEN/2022)66:03 Irene Kimais (KEN/2022)
Prag58:24 Sabastian Sawe (KEN/2024)64:52 Joyciline Jepkosgei (KEN/2017)
Malaga58:27 Gilbert Kiprotich (KEN/2025)65:46 Loice Chemnung (KEN/2025)
Buenos Aires58:29 Jacob Kiplimo (UGA/2025)65:58 Ruth Chepngetich (KEN/2024)
Den Haag58:33 Sammy Wanjiru (KEN/2007)66:56 Lornah Kiplagat (KEN/2000)
Larne / GBR58:36 Daniel Mateiko (KEN/2023)64:22 Yalemzerf Yahualaw (ETH/2022)
Philadelphia58:46 Mathew Kisorio (KEN/2011)67:11 Kimberley Smith (NZL/2011)
Neu Dehli58:53 Amedework Walelegn (ETH/2020)64:46 Yalemzerf Yehualew (ETH/2020)
Granollers / ESP58:55 Hagos Gebrhiwet (ETH/2023)66:41 Tigist Gezahagn (ETH/2023)
Newcastle*58:56 Martin Mathathi (KEN/2011)64:28 Brigid Kosgei (KEN/2019) 
Manama / BRN58:58 Sebastian Sawe (KEN/2022)65:28 Brigid Kosgei (KEN/2019)
Houston59:01 Habtom Samuel (ERI/2026)64:37 Sutume Kebede (ETH/2024)
Neapel59:01 Yemaneberhan Crippa (ITA/2026)66:47 Violah Cheptoo (KEN/2020)
Sevilla59:02 Sabastian Sawe (KEN/2022)   66:33 Zeineba Yimer (ETH/2026)
Lille59:05 Ezekiel Chebii (KEN/2012)66:57 Zenebu Fikadu (ETH/2022)
Marugame / JPN59:07 Richard Etir (KEN/2026)66:05 Dolphine Omare (KEN/2025)
Santa Pola / ESP59:09 Alexander Munyao (KEN/2020)67:07 Kidman Alema (ETH/2025)
New York*59:09 Abel Kipchumba (KEN/2025)67:04 Sharon Lokedi (KEN/2025)
Mailand59:12 James Wangari (KEN/2016)67:28 Gladys Cherop (KEN/2023)
Cardiff59:23 Yismaw Dillu (ETH/2025)65:52 Edith Chelimo (KEN/2017)
Istanbul59:35 Kibiwott Kandie (KEN/2021)64:02 Ruth Chepngetich (KEN/2021)
Paris9:38 Roncer Konga (KEN/2023)66:01 Sheila Chepkirui (KEN/2023)

* Strecken erfüllen bzw. erfüllten zeitweise nicht die Voraussetzungen, um offizielle Rekorde anzuerkennen.

Männer

NationNameZeitRennen
ETHYomif Kejelcha57:30Valencia 2024
UGAJacob Kiplimo57:31Lissabon 2021
KENKibiwott Kandie57:32Valencia 2020
ERI Zersenay Tadese58:23Lissabon 2010
BRNBirhanu Balew58:23Ras Al Khaimah / UAE 2026
BDIRodrigue Kwizera58:38Valencia 2025
SWEAndreas Almgren58:41Valencia 2025
ITAYemaneberhan Crippa59:01Neapel 2026
SSDDominic Lobalu59:12Kopenhagen 2022
SUIJulien Wanders59:13Ras Al Khaimah / UAE 2019
RSAAdriaan Wildschutt59:13Valencia 2025
USAConner Mantz59:15New York 2025
TANGabriel Geay59:18Houston 2025
MARMohammed El Youssfi59:21Houston 2026
JPNTomoki Ota59:27Marugame / JPN 2025
GERAmanal Petros59:31Berlin 2025
RWADieudonne Disi59:32Udine 2007
GBRMo Farah59:32Lissabon 2015
BRAMarilson dos Santos59:33Udine 2007
FRAEmmanuel Roudolff59:37Barcelona 2026
ESPCarlos Mayo59:39Valencia 2023
PORSamuel Barata59:40Valencia 2023
DJIIbrahim Hassan59:41Lissabon 2021
NZLZane Robertson59:47Marugame / JPN 2015
NORSondre Moen59:48Valencia 2017
TURKaan Kigen Özbilen59:48Ras Al Khaimah / UAE 2019
CANRory Linkletter59:49Houston 2026
BELBashir Abdi59:51Gent/BEL 2023
AUSJack Rayner59:53Barcelona 2026
ISRGashau Ayale59:59Lissabon 2025
LESTebello Ramakongoana60:17Duluth / USA 2024
NEDAbdi Nageeye60:21Den Haag 2024
URUSantiago Catrofe60:21Marugame / JPN 2026
IRLFearghal Curtin60:22Kopenhagen 2025
ZIMC. Nyasango/T. Chimusasa60:26Udine 2007 / Grevenmacher (LUX) 1995
QATNicholas Kemboi60:27Rabat / MAR 2013
MEXGerman Silva60:28Oslo 1994
SVKRobert Stefko60:29Malmö 2000
INDAvinash Sable60:30Neu-Delhi 2020

Women

NationNameZeitRennen
ETHLetesenbet Gidey62:52Valencia 2021
KENAgnes Ngetich63:04Valencia 2024
NEDSifan Hassan65:15Kopenhagen 2018
GERMelat Kejeta65:18Gdynia / POL 2020
BRNViolah Jepchumba65:22Prag 2017
GBREilish McColgan65:43Berlin 2023
USAWeini Kelati 66:04Barcelona 2026
TANJackline Sakilu66:05Ras Al Khaimah / UAE 2024
ISRLonah Chemtai Salpeter66:09Prag 2019
UAEAlia Saeed Mohammed66:13Valencia 2018
TURYasemin Can66:20Gdynia / POL 2020
JPNHitomi Niiya66:38Houston 2020
NORIngrid Kristiansen66:40Sandnes / NOR 1987
RSAElana Meyer66:44Tokio 1999
ROUJoan Melly66:58Paris 2024
NZLKimberley Smith67:11Philadelphia 2011
AUSIsobel Batt-Doyle67:17Marugame / JPN 2025
UGARebecca Chelangat67:18Sevilla 2025
MEXLaura Galvan67:31Houston 2026
NAMHelalia Johannes67:49Gqeberha / RSA 2022
CHNDeshun Zhang67:55Meishan / CHN 2024
SLOKlara Lukan68:04Valencia 2025
RUSYelena Korobkina68:07Yaroslavl / RUS 2021
SWESarah Lahti68:19Valencia 2021
FRA Alessia Zarbo68:20Valencia 2025
ITANadia Ejjafini68:27Cremona / ITA 2011
ITAund Sofiia Yaremchuk68:27Neapel 2024
SUIFabienne Schlumpf68:27Dresden 2021
PORAna Dulce Felix68:32Lissabon 2011
MARAsmae Leghzaoui68:34Marrakech 1999
MARund Rahma Tahiri68:34Marrakech 2024
KORKyungsun Choi68:35Marugame / JPN 2020
LATJelena Prokopcuka68:43Bristol 2001
CZEMoira Stewartova68:44Valencia 2024
AZEMare Dibaba68:45Neu Delhi 2009
BDIFrancine Niyonsaba68:45Lissabon 2023
RWASalome Nyirarukundo68:48Barcelona 2018
ESPLaura Luengo68:50Valencia 2024
BELMarleen Renders68:56Den Haag 2002
HUNAniko Kalovics68:58Mailand 2007

Stand: 22.2.26

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Männer

ZeitNameNationRennenJahr
58:41Andreas AlmgrenSWEValencia2025
59:01Yemaneberhan CrippaITANeapel2026
59:13Julien WandersSUIRas Al Khaimah / UAE2019
59:26Dominic LobaluSUIBarcelona2026
59:31Amanal PetrosGERBerlin2025
59:32Mo FarahGBRLissabon2015
59:37Emmanuel RoudolffFRABarcelona2026
59:39Carlos MayoESPValencia2023
59:40Morhad AmdouniFRAGdynia / POL2020
59:40Samuel BarataPORValencia2023

Frauen

ZeitNameNationRennenJahr
65:15Sifan HassanNEDKopenhagen2018
65:18Melat KejetaGERGdynia / POL2020
65:41Konstanze KlosterhalfenGERValencia2022
65:43Eilish McColganGBRBerlin2023
66:09Lonah SalpeterISRPrag2019
66:20Yasemin CanTURGdynia / POL2020
66:25Lornah KiplagatNEDUdinese2007
66:40Ingrid KristiansenNORSandnes / NOR1987
66:47Paula RadcliffeGBRBristol2001
66:55Karoline GrovdalNORKopenhagen2024

Stand: 22.2.2026

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Männer

ZeitName (Verein)RennenJahr
59:31Amanal Petros (Hannover 96)Berlin2025
60:34Carsten Eich (SC DHfK Leipzig)Berlin1993
60:51Richard Ringer (LC Rehlingen)Berlin2025
61:02Kurt Stenzel (ASC Darmstadt)Grevenmacher / LUX1988
61:03Johannes Motschmann (SCC Berlin)Houston2025
61:14Stephan Freigang (LC Cottbus)Berlin1992
61:15Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg)Hamburg2024
61:15Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics)Houston2026
61:17Samuel Fitwi Sibhatu (Silvesterlauf Trier)Rom2024
61:18Michael Fietz (LG Ratio Münster)Kosice / CZE1997

Frauen

ZeitName (Verein)RennenJahr
65:18Melat Kejeta (Laufteam Kassel)Gdynia / POL2020
65:41Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen)Valencia2022
67:28Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics)Köln2025
67:58Uta Pippig (SCC Berlin)Kyoto / JPN1995
68:08Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg)Barcelona2026
68:26Eva Dieterich (LG Stadtwerke Tübingen)Valencia2024
68:42Alina Reh (SCC Berlin)Sevilla2023
68:45Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon)Berlin2009
68:51Irina Mikitenko (TV Wattenscheid)Paderborn2008
69:09Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg)Houston2025

Stand: 22.2.2026

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Männer

ZeitNameNationRennenDatum
58:05Hagos GebrhiwetETHBarcelona15.2.
58:14Geoffrey KamwororKENRas Al Khaimah / UAE14.2.
58:23Birhanu BalewBRNRas Al Khaimah / UAE14.2.
58:38Gideon RonoKENRas Al Khaimah / UAE14.2.
58:55Jemal MekonenETHRas Al Khaimah / UAE14.2.
58:59Samwel MasaiKENRas Al Khaimah / UAE14.2.
59:01Habtom SamuelERIHouston11.1.
59:01Yemaneberhan CrippaITANeapel22.2.
59:07Richard EtirKENMarugame / JPN1.2.
59:14Patrick KipropKENHouston11.1.
59:21Mohammed El YoussfiMARHouston11.1.
59:23Alex MaierUSAHouston11.1.
59:26Joshua CheptegeiUGADubai8.2.
59:27Andrea KiptooKENNeapel22.2.
59:28Nicholas KipkorirKENDubai8.2.
59:30Alphonce SimbuTANDubai8.2.
59:34Casey ClingerUSAHouston11.1.
59:37Emmanuel RoudolffFRABarcelona15.2.
59:42Samwel MailuKENBarceona15.2.
59:42Hagos EyobETHBarcelona15.2.
59:42Owen KorirKENNeapel22.2.

Frauen

ZeitNameNationRennenDatum
64:01Loice ChemnungKENBarcelona15.2.
64:49Fantaye BelaynehETHHouston11.1.
64:52Tsigie GebreselamaETHHouston11.1.
65:57Buze DiribaETHHouston11.1.
66:04Weini KelatiUSABarcelona15.2.
66:15Dolphine OmareKENMarugame / JPN1.2.
66:20Taylor RoeUSAHouston11.1.
66:28Diniya AbarayaETHBarcelona15.2.
66:33Zeineba YimerETHSevilla25.1.
66:52Taylor Roe (2)USABarcelona15.2.
66:53Sichala KumeshiETHHouston11.1.
66:57Irine CheptaiKENDubai8.2.
66:59Daisilah JeronoKENDubai8.2.
67:01Ftaw ZerayETHDubai8.2.
67:08Eilish McColganGBRMarugame / JPN1.2.
67:15Bertukan WeldeETHHeerenberg / NED18.1.
67:22Asmarech AnleyETHRas Al Khaimah / UAE14.2.
67:26Evaline ChirchirKENHouston11.1.
67:27Jerono (2)KENSanta Pola / ESP18.1.
67:27Melknat WuduETHRas Al Khaimah / UAE14.2.

Stand: 22.2.2026

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Männer

2026
ZeitName (Verein)RennenDatum
61:07Richard Ringer (LC Rehlingen)Dubai8.2.
61:15Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics)Houston11.1.
61:20Jan Lukas Becker (Bayer Leverkusen)Barcelona15.2.
2025
ZeitName (Verein)RennenDatum
59:31Amanal Petros (Hannover 96)Berlin6.4.
60:51Richard Ringer (LC Rehlingen)Berlin6.4.
61:03Johannes Motschmann (Marathon Team Berlin)Houston19.1.
61:22Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier)Mainz4.5.
61:28Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics)Larne/GBR24.8.
61:39Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach)Houston19.1.
62:31Filimon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg)Berlin6.4.
62:59Jona Bodirsky (TSV 05 Rot)Kopenhagen14.9.

Frauen

2026
ZeitName (Verein)RennenDatum
68:08Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg)Barcelona15.2.
71:09Nina Reuter (Laufteam Kassel)Barcelona15.2.
73:04Mia Jurenka (VfL Sindelfingen)Barcelona15.2.
2025
ZeitName (Verein)RennenDatum
67:28Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics)Köln5.10.
69:09Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg)Houston19.1.
69:46Blanka Dörfel (SCC Berlin)Berlin6.4.
69:47Gesa Krause (Silvesterlauf Trier)Den Haag9.3.
69:50Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg)Riga18.5.
70:11Lisa Merkel (LAV Stadtwerke Tübingen)Kandel9.3.
70:46Kiara Nahen (LC Paderborn)Kopenhagen14.9.
71:08Melina Wolf (LG Region Karlsruhe)Berlin6.4.

Stand: 22.2.2026

Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.

Event Statistik

Männer

ZeitNameNationJahr
58:42Eric KiptanuiKEN2018
58:43Gemechu DidaETH2025
58:55Alex KibetKEN2022
58:56Patrick MakauKEN2007
58:57Felix KipkoechKEN2021
59:00Sabastian SaweKEN2023
59:07Paul KosgeiKEN2006
59:11Alex KibetKEN2023
59:14Dennis KimettoKEN2012
59:14Leonard KomonKEN2014
59:14Abraham CherobenKEN2014
59:15Wilson KipropKEN2012
59:22Ezekiel ChebiiKEN2012
59:22Bravin KipropKEN2023
59:25Pius KiropKEN2012
59:26Francis KibiwottKEN2007
59:29Evans CheruiyotKEN2006
59:30Daniel EbenyoKEN2024
59:30Richard EtirKEN2025
59:31Amanal PetrosGER2025
59:34Bernard KipyegoKEN2009
59:36Sammy KosgeiKEN2009
59:36Jacob KendagorKEN2013
59:38Wilson KiprotichKEN2009
59:40Josphat TanuiKEN2021
59:42Amos KurgatKEN2024
59:45Birhanu LegeseETH2015
59:46David KogeiKEN2015
59:47Isaia LasoiKEN2024
59:48Evans CheruiyotKEN2007

Frauen

ZeitNameNationJahr
63:35Fotyen TesfayETH2025
65:02Sheila Kiprotich ChepkiruiKEN2022
65:15Joyciline JepkosgeiKEN2021
65:21Nancy MetoKEN2021
65:43Eilish McColganGBR2023
65:45Sifan HassanNED2019
65:50Joyce ChepkemoiKEN2022
66:13Tsigie GebreselamaETH2023
66:27Yalemget YaregalETH2023
66:34Irene KimaisKEN2022
66:48Viola ChepngenoKEN2022
66:53Tekle MuluatETH2024
67:02Ftaw ZerayETH2025
67:12Alemaddis EyayuETH2025
67:16Edith MasaiKEN2006
67:17Samantha HarrisonGBR2023
67:22Ftaw ZerayETH2024
67:26Melat KejetaGER2024
67:32Valary AiyabeiKEN2021
67:34Deena KastorUSA2006
67:54Helah KipropKEN2013
68:01Philes OngoriKEN2013
68:05Nigsti HaftuETH2021
68:12Samantha HarrisonGBR2022
68:20Ludwina ChepngetichKEN2023
68:22Joyce ChepchumbaKEN2000
68:22Peninah AruseiKEN2008
68:25Philes OngoriKEN2012
68:26Helah KipropKEN2012
68:27Helen TolaETH2021

Eric Kiptanui Chepkirui

(KEN / 2018) 

DistanzZeit
1 km2:34
2 km5:27
3 km8:12
4 km10:56
5 km13:32
6 km16:22
7 km19:06
8 km21:56
9 km24:42
10 km27:32
11 km30:17
12 km33:10
13 km36:02
14 km38:54
15 km41:36
16 km44:41
17 km47:17
18 km50:05
19 km52:58
20 km55:43
Ziel58:42

Fotyen Tesfay

(ETH / 2025)

DistanzZeit
1 km3:01
2 km6:02
3 km9:00
4 km12:00
5 km14:57
6 km17:54
7 km20:54
8 km23:52
9 km26:52
10 km29:53
11 km32:51
12 km35:53
13 km38:53
14 km41:57
15 km45:01
16 km48:06
17 km51:08
18 km54:12
19 km57:12
20 km60:15
21 km63:17
Ziel63:35

JahrGesamtzeitEinzelzeiten
20022:10:511:01:19 + 1:09:32
20032:12:171:01:05 + 1:11:12
20042:10:291:00:40 + 1:09:49
20052:12:081:01:04 + 1:11:04
20062:06:230:59:07 + 1:07:16
20072:07:240:58:56 + 1:08:28
20082:08:221:00:00 + 1:08:22
20092:08:190:59:34 + 1:08:45
20102:09:591:00:16 + 1:09:43
20112:10:501:00:38 + 1:10:12
20122:07:390:59:14 + 1:08:25
20132:07:300:59:36 + 1:07:54
20142:09:190:59:14 + 1:10:05
20152:10:370:59:45 + 1:10:52
20162:10:410:59:58 + 1:10:43
20172:09:420:59:57 + 1:08:45
20182:07:460:58:42 + 1:09:04
20192:06:451:01:00 + 1:05:45
2020Ausgefallen wegen Corona-
20212:04:130:58:57 + 1:05:16
20222:03:570:58:55 + 1:05:02
20232:04:430:59:00 + 1:05:43
20242:06:230:59:30 + 1:06:53
20252:02:180:58:43 + 1:03:35

Männer

ZeitNameNationJahr
66:33Ingo SensburgGER1986
62:25Stephan FreigangGER1990
61:14Stephan FreigangGER1992
60:34 (ER)Carsten EichGER1993
59:52 (ER)Fabián RonceroESP2001
59:07Paul KosgeiKEN2006
58:56Patrick MakauKEN2007
58:42Eric KiptanuiKEN2018

Frauen

ZeitNameNationJahr
82:45Angelika BrandtGER1984
75:44Kerstin PreßlerGER1985
74:20Birgit StephanGER1990
71:34Madina BiktagirovaURS1991
70:47Kathrin WeßelGER1994
70:37Marleen RendersBEL1997
70:26Joyce ChepchumbaKEN1999
68:22Joyce ChepchumbaKEN2000
67:16Edith MasaiKEN2006
65:45Sifan HassanNED2019
65:16Joyciline JepkosgeiKEN2021
65:02Sheila Kiprotich ChepkiruiKEN2022
63:35Fotyen TesfayETH2025

Europarekorde

JahrNameNationPlatzierungZeit
1993Carsten EichGER1.60:34
2001Fabian RonceroESP1.59:52

Deutsche Rekorde

JahrNameNationPlatzierungZeit
1993Carsten EichGER1.60:34
2025Amanal PetrosGER3.59:31

Debüt-Weltrekord

(Kein offizieller Weltrekord)

JahrNameNationPlatzierungZeit
2014Leonard KomonKEN1.59:14

Jahresweltbestzeiten

JahrNameNationPlatzierungZeit
2001Fabian RonceroESP1.59:52*
2006Edith MasaiKEN1.67:16*
2018Eric KiptanuiKEN1.58:42
2021Felix KipkoechKEN1.58:57
2025Fotyen TesfayETH1.63:35

Europäische Jahresbestzeiten

JahrNameNationPlatzierungZeit
1993Carsten EichGER1.60:34*
2001Fabian RonceroESP1.59:52*
2019Sifan HassanNED1.65:45*
2023Eilish McColganGBR1.65:43*
2025Amanal PetrosGER3.59:31

* Zeiten wurden bis zum Jahresende nicht mehr unterboten

Abstand zwischen 1. und 2. Platz.

Im Jahr 2023 betrug der Vorsprung von Daniel Ebenyo 1 Sekunden und von Tekle Muluat 29 Sekunden auf den jeweiligen Platz 2 beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.

Im Jahr 2024 betrug der Vorsprung von Gemechu Dida 47 Sekunden und von Ftaw Zeray 3:27 Minuten auf den jeweiligen Platz 2 beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.

Jahr< 01:10< 01:20< 01:30< 01:40< 01:50< 02:00Im Ziel
1993361705081163187123542701
1994221304881164180822512643
199536140434903145218942236
19961596341837141018672196
19971697347785145219732407
1998356254690128518152389
19991091362986175724333038
200010824351240243835484939
2001231244891390287946237217
2002251656751938394962799489
20031815964519974125682110992
20042314060117533712635711039
20052614557017113734639212298
20062010557817553922684513397
20072212167821714739823515873
20082716387326235545949517604
20094219791626835739980917913
201030175917278361441057419678
20112915563419404468823820341
2012402401144338072111230223086
201332177887290664091107322255
201430174926285763281102722224
2015512651100324369241194223536
2016492751065307966661155223957
2017362651217324771011232525595
2018392161004281461531075625001
2019653171305348273011264728471
2020------ausgefallen wegen Corona
2021341826421748369964538688
2022955441639374274212042622239
20231066522006447641081475626104
2024764651568365937132142430905
2025936312560349952922266734742

7. April 2024

Männer
PlatzNameNationZeit
1Daniel EbenyoKEN59:30
2Amos KurgatKEN59:42
3Isaia LasoiKEN59:47
4Benard BiwottKEN60:21
5Bravin KipropKEN60:29
6Diego EstradaUSA61:05
7Robert KoechKEN61:27
8Victor KimutaiKEN61:29
9Samuel FitwiGER61:33
10Selvarolo PasqualeITA61:57
Frauen
PlatzNameNationZeit
1Tekle MuluatETH66:53
2Ftaw ZerayETH67:22
3Melat KejetaGER67:26
4Winnie KimutaiKEN68:41
5Lauren McNeilGBR70:10
6Clara EvansGBR70:11
7Miriam DattkeGER71:01
8Eva DieterichGER71:15
9Lelise WakweyaETH71:59
10Philippa BowdenGBR72:15

6. April 2025

Männer
PlatzNameNationZeit
1.Gemechu DidaETH58:43
2.Richard EtirKEN59:30
3.Amanal PetrosGER59:31
4.Richard RingerGER60:51
5.Curtin FearghalIRL61:12
6.Carlos DiazCHI61:20
7.Akira AizawaJPN61:21
8.Gideon KiprotichKEN61:25
9.Joshua KithukuKEN61:41
10.Robert KipropKEN61:49
Frauen
PlatzNameNationZeit
1.Fotyen TesfayETH63:35
2.Ftaw ZerayETH67:02
3.Alemaddis EyayuETH67:12
4.Diana ChepkorirKEN68:46
5.Winnie KimutaiKEN69:10
6.Georgie GrecNZL69:13
7.Esther PfeifferGER69:15
8.Samantha HarrisonGBR69:23
9.Caroline KorirKEN69:46
10.Blanka DörfelGER69:46

Die Top-10-Platzierungen aus den Vorjahren finden Sie hier (PDF)

Geschichte des GENERALI BERLINER HALBMARATHON

Amanal Petros und Fotyen Tesfay brechen Rekorde

Amanal Petros und Fotyen Tesfay krönten den 44. GENERALI BERLINER HALBMARATHON mit Rekordläufen. Während der deutsche Halbmarathon-Rekordler Petros (Hannover 96) seine eigene Bestzeit auf 59:31 Minuten steigerte und als erster Deutscher die Stunden-Barriere durchbrach, pulverisierte die Äthiopierin Tesfay den Streckenrekord und erzielte mit 63:35 die zum damaligen Zeitpunkt fünftschnellste jemals in der Welt gelaufene Zeit.

Amanal Petros durchläuft das Ziel.

Amanal Petros wird mit neuem deutschen Rekord Dritter beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON in 59:31 Minuten. 

Ihr Landsmann Gemechu Dida gewann das Männerrennen in hochklassigen 58:43, hatte dabei aber Pech. Denn er verpasste den sieben Jahre alten Streckenrekord um nur eine Sekunde. Hinter dem zweitplatzierten Richard Etir (Kenia/59:30) folgte bereits Amanal Petros. Zuletzt hatte 1993 ein deutscher Läufer im Männerrennen des GENERALI BERLINER HALBMARAHON eine Podest-Platzierung erreicht. Als Vierter überzeugte mit Richard Ringer (LC Rehlingen/60:51) ein weiterer deutscher Athlet.

Fotyen Tesfay durchläuft das Ziel.

Fotyen Tesfay (ETH) siegt mit Streckenrekord in 63:35 Min. beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.

Hinter der souveränen Siegerin Fotyen Tesfay folgten die Äthiopierinnen Ftaw Zeray (67:02) und Alemaddis Eyayu (67:12) auf den Plätzen zwei und drei. Nicht ganz unerwartet war Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) in 69:15 auf Platz sieben die schnellste deutsche Frau. Blanka Dörfel (Marathon Team / SCC Berlin) überzeugte als Zehnte mit 69:46.

Bezogen auf die beiden Siegzeiten war es in Addition der schnellste GENERALI BERLINER HALBMARATHON bisher.

Die Rekordzahl von 40.721 Läufern hatte sich für das Rennen angemeldet. Mit 34.742 Athleten erreichten so viele das Ziel wie nie zuvor.

Die Strecke

Knapp 150 Meter nach der Passage des Brandenburger Tores die Ziellinie zu sehen, wird für die Halbmarathon-Finisher zu einem unvergesslichen Lauferlebnis. Die 21,0975 km-Strecke durch Berlin ist eine Sightseeing-Tour der ganz besonderen Art. Im Laufschritt geht es vorbei an einigen der markantesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt. Was man hier innerhalb kurzer Zeit an historischen und kulturellen Denkmälern erspäht, bietet keine noch so flotte Stadtrundfahrt. 

Vorbei an zahlreichen Hauptstadt-Highlights

Vom Start weg geht es auf die ersten Meter, die Siegessäule im Blick voraus und das Brandenburger Tor im Rücken. An der Technischen Universität (2 km) vorbei und über den Ernst-Reuter-Platz (2,3 km) verläuft die Strecke über die Otto-Suhr-Allee geradeaus zum Schloss Charlottenburg (4,2 km). Hier geht es scharf nach links in die Schlossstraße und weiter geradeaus bis zum Kurfürstendamm, den wir links einbiegend fast auf Höhe der Schaubühne erreichen, einem der renommiertesten deutschen Sprechtheater (6,7 km).

Auf der berühmten West-Berliner Flaniermeile geht es jetzt ostwärts, vorbei am Café Kranzler bis zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (9 km), wo wir nach leichtem Rechts-Knick auf der Tauentziehnstraße weiterlaufen, den Wittenberplatz (9,8 km) mit seiner historischen U-Bahn-Station passierend (rechts das Kaufhaus des Westens aka KaDeWe) und der Kleiststraße folgend, die am Nollendorfplatz (10,5 km; rechts: historisches Metropol-Gebäude) in die Bülowstraße mündet. Der Links-Schwenk in die Potsdamer Straße bei Kilometer 11 ist traditionell ein Stimmungsnest mit gut gelaunten Zuschauer:innen, die den Auftakt zur zweiten Streckenhälfte lauthals begleiten.

Historische Plätze und Strecken der Vergangenheit

Vorbei an der Nationalgalerie (Mies van der Rohe, links / 12,2 km) und der Staatsbibliothek (rechter Hand) schwenkt die Potsdamer Straße leicht nach rechts und wir sehen das markante gelbfarbene Gebäude der Philharmonie in kurzer Entfernung auf der linken Seite (12,5 km), bevor wir den Potsdamer Platz erreichen, geschichtsträchtiges Highlight der Berliner Ost-West-Geschichte. Am Leipziger Platz (13 km) führt die Strecke über die Leipziger Straße in den ehemaligen Ostteil der Stadt. Bei der 14-km-Marke geht es links in die Markgrafenstraße, die uns am schönsten historischen Platz Berlins vorbeiführt (Deutscher Dom, Konzerthaus, Französischer Dom).

Nach einem Rechts-Schwenk geht es auf der Französischen Straße vorbei am Auswärtigen Amt (rechts), bevor linker Hand das Humboldt Forum passiert wird (15,2 km). Es folgt ein Ausflug in die Vergangenheit dieses Laufs, der viele Jahre seinen Start- und Zielbereich auf der Karl-Marx-Allee hatte vor dem Umzug ans Brandenburger Tor (2019).

Das große Finale mit Brandenburg Tor und Finish-Line

Über Spandauer- und Grunerstraße passieren wir das Rote Rathaus (links) und erreichen bei Kilometer 16,4 den ehemaligen Parade-Boulevard der Hauptstadt der DDR. Kurz nach Kilometer 17 wird gewendet und wir laufen ein zweites Mal am Roten Rathaus vorbei (18,5 km), bevor es auf die letzten zwei Kilometer geht, wo auf dem Boulevard “Unter den Linden” eine Sehenswürdigkeit die nächste ablöst: Berliner Dom (rechts / 19,3 km), Lustgarten mit dem Neuen Museum (rechts), Kronprinzenpalais (links), Neue Wache und Deutsches Historisches Museum sowie Humboldt-Universität (rechts) sowie die Staatsoper und der Bebelplatz (links).

An der Kreuzung Friedrichstraße ist das Brandenburger Tor schon sichtbar. Zuvor erscheint linker Hand das massive Gebäude der russischen Botschaft, danach auf derselben Seite das Hotel Adlon, bevor das Wahrzeichen Berlins passiert wird, das Brandenburger Tor. Von hier bis ins Ziel sind es nur noch wenige Meter.

kmStraßevor / nach Straße / PlatzSpitze SkaterSpitze Hand- bikerSpitze RennrollstuhlSpitze Läufer:innenSchluss Läufer:innenStrecken-
freigabe nach Reinigung
StartStraße des 17. Junivor Großer Stern9:159:559:5510:0511:28-
1Straße des 17. Junivor Klopstockstraße9:169:579:5810:0711:3711:52
2Straße des 17. Juninach Einsteinufer9:179:5910:0110:1011:4612:01
3Otto-Suhr-Allee 44zwischen Cauerstr. und Loschmidtstr.9:1910:0110:0410:1311:5612:11
4Otto-Suhr-Allee 144kurz nach Lohmeyerstraße9:2010:0310:0710:1612:0512:20
5Schloßstraße 26nach Knobelsdorffstr.9:2210:0510:1110:1912:1412:29
6Droysenstraße am Stuttgarter Platz9:2310:0710:1410:2212:2412:44
7Kurfürstendamm 73 Gegenfahrbahnvor Waitzstr.9:2510:0910:1710:2512:3312:53
8Kurfürstendamm 45 Gegenfahrbahndirekt nach Bleibtreustraße9:2610:1110:2010:2712:4213:02
9Kurfürstendamm 11 Gegenfahrbahnvor Breitscheidplatz9:2810:1310:2310:3012:5213:12
10Kleiststraße GegenfahrbahnKreuzung An der Urania9:2910:1510:2610:3313:0113:21
11Bülowstraße 87 Gegenfahrbahnvor Potsdamer Str.9:3110:1710:3010:3613:1013:30
12Potsdamer Str. 53zwischen Am Karlsbad und Schönerger Ufer9:3210:1910:3310:3913:2013:40
13Leipziger Platz vor Leipziger Platz 119:3410:2110:3610:4213:2913:49
14Markgrafenstr.zwischen Leipziger Str. und Kronenstr.9:3510:2310:3910:4513:3814:03
15Schloßplatz 1zwischen Friedrichsgracht und Breite Str.9:3610:2510:4210:4813:4814:13
16Grunerstraßezwischen Littenstr. und Dircksenstraße9:3810:2710:4610:5013:5714:22
17Karl-Marx-Allee 46vor Strausberger Platz9:3910:2910:4910:5314:0614:31
18Otto-Braun-Str. vor Alexanderplatz9:4110:3110:5210:5614:1614:41
19Spandauer Str.Kreuzung Karl-Liebknecht-Str.9:4210:3310:5510:5914:2514:50
20Unter den Linden Gegenfahrbahnvor Charlottenstr.9:4410:3510:5811:0214:3414:59
21Straße des 17. JuniEbertstr.9:4510:3711:0211:0514:44Mo, 12:00
ZielStraße des 17. Junihinter Ebertstr. 80 m vor Rufer9:4510:3711:0211:0514:44Mo, 18:00

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