Der Media Guide zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2026
Vorwort der Geschäftsführung




Grußwort der Organisatoren
Geschätzte Medienschaffende,
herzlich willkommen in Berlin! Vom 28. bis 29. März 2026 feiern wir das 45-jährige Jubiläum des GENERALI BERLINER HALBMARATHON – und das mit weit mehr als 40.000 Teilnehmer:innen aus 134 Nationen.
Dieses Jubiläum ist mehr als eine Zahl. Es ist ein stolzer Rückblick auf Jahrzehnte voller Leidenschaft, Ausdauer und gemeinsamer Erfolge – Momente, die unsere Veranstaltungsgeschichte prägten. Zugleich ist es ein Blick nach vorn, voller Energie, Begeisterung und Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt. Lassen Sie uns gemeinsam diesen besonderen Tag feiern, die einzigartigen Momente auf der Strecke genießen und die internationale Gemeinschaft des Sports erleben.
Seit den 1980er-Jahren prägten Straßenläufe das sportliche Leben an der Spree: Während der Friedenslauf in der DDR das größte Straßenrennen war, besaß der Halbmarathon des SC Charlottenburg in West-Berlin eher lokalen Charakter. Nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer entstand im Spätsommer 1990 ein erstes gemeinsames Rennen, der Grundstein für einen der größten und hochklassigen Halbmarathons weltweit. Im vergangenen Jahr gab es mit 40.721 Läufer:innen registrierten Läufer:innen erneut eine Rekordzahl, die mit einem enormen “Run” auf die diesjährige Auflage noch getoppt wurde.
Eine besondere Aufwertung erlebte die Veranstaltung 2019: Start und Ziel liegen nun auf der Straße des 17. Juni, das Ziel unmittelbar hinter dem Brandenburger Tor – eine Kulisse, die ihresgleichen sucht. Seit 2024 zählt der GENERALI BERLINER HALBMARATHON zur internationalen SuperHalfs-Serie, welche das Gemeinschaftsgefühl fördert und die Läufer:innen inspiriert, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.Kein Halbmarathon in Europa bringt so viele Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen zusammen und Sie sind mittendrin.
Besonders stolz sind wir auf den weiter steigenden Frauenanteil von über 40 Prozent, der seit Jahren wächst, auf die hohe Akzeptanz der jüngeren Laufcommunity und auf die herausragenden sportlichen Leistungen, die hier immer wieder erzielt werden: Die Streckenrekorde gehören zur Weltspitze. 2025 pulverisierte Fotyen Tesfay die bisherige Bestmarke des GENERALI BERLINER HALBMARATHON. Die Äthiopierin war nach 63:35 Minuten im Ziel am Brandenburger Tor und verbesserte den bisherigen Rekord um über eineinhalb Minuten. Im gleichen Rennen schrieb Amanal Petros deutsche Sportgeschichte. Als erster nationaler Läufer durchbrach Petros die Stunden-Barriere und verbesserte in Berlin seinen deutschen Rekord von 60:09 auf 59:31.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Events ist ein zentraler Bestandteil unseres Veranstaltungs-Portfolios für das Frühjahr und so bieten wir ab diesem Jahr am Vortag des Rennens mit der Garmin BERLIN MILE beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON ein neues inklusives Laufformat an. Über die klassische Meilendistanz von 1,609 Kilometern führt die Strecke über die finalen Kilometer des Halbmarathons: Vom Lustgarten am Berliner Dom und dem Humboldt Forum vorbei an Staatsoper und Humboldt-Universität bis zum Zieleinlauf hinter dem Brandenburger Tor. Dieses niedrigschwellige Angebot, lässt Jung und Alt, Rookie und Routinier zusammen den Spirit des Finishes auf der Straße des 17. Juni erleben. Selbstverständlich führen wir den Bambini- Lauf in gewohnter Weise am EXPO- Standort, dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, fort. Unser Anspruch ist es “Menschen in jeder Lebensphase mit Freude für die Bewegung zu begeistern”.
In seiner 45-jährigen Geschichte formte sich der GENERALI BERLINER HALBMARATHON zu dem, was er heute ist, stets mit einem wachsenden Fokus auf Service und Qualität. Was einst als sportlicher Wettbewerb begann, ist heute ein ganzheitliches Erlebnis, bei dem die Bedürfnisse aller Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen. Mit stetig steigenden Startendenfeldern gewinnt dieser Anspruch zunehmend an Bedeutung: Es geht nicht nur um Zeiten und Platzierungen, sondern um besondere Momente entlang der Strecke, um persönliche Erlebnisse und um gemeinsame Emotionen, die weit über den Zieleinlauf hinaus in Erinnerung bleiben. Und wir werden nicht müde, unsere diesbezüglichen Ansprüche auszubauen.
Jetzt freuen wir uns, mit Ihnen als Medienschaffende dieses Jubiläum zu zelebrieren. SCC EVENTS als Organisator des GENERALIN BERLINER HALBMARATHON bedankt sich bei allen unseren Partnern wie Generali und adidas sowie bei über 1.500 Volunteers, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Ein gesonderter Dank geht an den Berliner Senat und die Berliner Behörden für ihr Vertrauen, das uns ermöglicht, eine friedliche Sportgroßveranstaltung auszurichten und Berlin international zu repräsentieren
Mit sportlichen Grüßen
Ihre Geschäftsführung von SCC EVENTS
Jürgen Lock und Christian Jost
Spitzensport/Läufer:innen-Portraits
Mit einer äußerst seltenen und spannenden Konstellation wartet der 45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON auf: Im Rennen der Männer geht ein deutscher Läufer mit Siegchancen an den Start. Amanal Petros lief im vergangenen Jahr bereits auf Rang drei bei dem mit Abstand hochklassigsten deutschen Halbmarathonrennen. Dabei verbesserte er seinen nationalen Rekord auf 59:31 Minuten. Jetzt will sich der 30-Jährige weiter steigern und möglichst ganz nach vorne laufen. Einen deutschen Sieger gab es im Männerrennen beim größten deutschen Halbmarathon zuletzt 1993.
Bei den Frauen kommen die Favoritinnen aus Afrika: Die Äthiopierin Likina Amebaw ist mit ihrer persönlichen Bestzeit von 64:44 Minuten die schnellste Läuferin auf der Startliste und leicht favorisiert. Zwei deutsche Athletinnen gehen aber mit guten Platzierungschancen ins Rennen: Esther Pfeiffer und Domenika Mayer.
Einmal mehr wird eine große Zahl von deutschen Topathleten beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON am Start sein. Sicherlich wird das Rennen in dieser Hinsicht in der Spitze besser besetzt sein als die Deutschen Meisterschaften. Für einige deutsche Athleten aber auch für internationale Eliteläufer bietet der GENERALI BERLINER HALBMARATHON eine gute Chance, sich für die Halbmarathon-Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Diese globalen Titelkämpfe finden am 20. September in Kopenhagen statt.
Das Rennen der Männer
Im Rennen der Männer steht Amanal Petros (Hannover 96) bei seiner Rückkehr zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON im Mittelpunkt. Vor einem Jahr durchbrach er am Brandenburger Tor als erster deutscher Läufer die Stunden-Barriere. Sein deutscher Rekord steht seitdem bei 59:31 Minuten. Amanal Petros ist damit zurzeit der fünftschnellste Europäer aller Zeiten. Er war 2025 zudem der erste deutsche Läufer seit 1993, der beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON eine Podest-Platzierung erreichte. 1993 hatte Carsten Eich das Rennen sogar mit der damaligen Europarekordzeit von 60:34 gewonnen.
Geht dieses Mal vielleicht sogar noch mehr für Amanal Petros? Der deutsche Rekordler, der sich im Höhentrainingslager im kenianischen Iten auf den GENERALI BERLINER HALBMARATHON vorbereitet, ist mit seiner Bestzeit der zweitschnellste Läufer auf der derzeitigen Startliste und will versuchen, das Rennen zu gewinnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Amanal Petros einen deutschen Läufer am Start haben, der das Vermögen hat, auch ganz vorne mitzumischen und sind gespannt“, sagte Race-Direktor Mark Milde. Den Veranstaltern ist schon länger bekannt, dass der Marathon-WM-Zweite von Tokio 2025 versuchen möchte, den Europarekord von 58:41 Minuten anzugreifen. „Die Zeit ist sogar eine Sekunde schneller als unser Streckenrekord. Aber es macht keinen Sinn, im Vorfeld über Rekordversuche zu spekulieren. Da muss am Tag X alles zusammenpassen“, sagte Mark Milde.
Gideon Kiprotich ist mit seiner Bestzeit von 58:49 Minuten der schnellste Läufer auf der Startliste. Der Kenianer gewann mit dieser Zeit vor einem Jahr den Rom-Ostia-Halbmarathon. Da es sich um eine Punkt-zu-Punkt-Strecke handelt, sind die dort gelaufenen Zeiten nicht rekordkonform. Gideon Kiprotich lief bereits vor einem Jahr beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON und belegte Rang acht in 61:25. In Valencia lief er im Oktober 2025 dann 60:03. Zu den Favoriten zählt auch der Äthiopier Bereket Nega, der eine Bestzeit von 60:03 aufweist. Für eine Überraschung sorgen könnte ein Debütant aus Kenia: Benson Kiplangat hat bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2024 die Bronzemedaille gewonnen.
Gleich fünf weitere Läufer aus der deutschen Spitze und ein Debütant mit vielversprechendem Potenzial werden am 29. März starten: Johannes Motschmann (Marathon Team Berlin/Bestzeit: 61:03), die Trainingspartner Simon Boch (61:15) und Hendrik Pfeiffer (beide Düsseldorf Athletics/61:28), Nils Voigt (TV Wattenscheid/61:35)
und Sebastian Hendel (Marathon Team Berlin/61:52) haben alle schon gute Leistungen im Halbmarathon gezeigt. Sein Debüt wird Sam Parsons (SCC Berlin) laufen, der eine gute 5.000-m-Bestzeit von 13:12,69 Minuten aufweist und über diese Distanz bei den Europameisterschaften 2022 in München Platz sechs belegt hatte.
Das Rennen der Frauen
Likina Amebaw hat sich langfristig auf den GENERALI BERLINER HALBMARATHON vorbereitet und will sicherlich die schnelle Strecke nutzen, um sich weiter zu verbessern. Sie führt die Startliste der Frauen an und ist als Favoritin anzusehen. Der Äthiopierin gelang erst im vergangenen Jahr ein Durchbruch im Halbmarathon. Die 28-Jährige steigerte sich bei ihrem Sieg in Kopenhagen auf starke 64:44 Minuten. Es ist nicht auszuschließen, dass sie versuchen könnte, den Streckenrekord ihrer Landsfrau Fotyen Tesfay anzugreifen. Die Äthiopierin gewann 2025 mit einer Weltklassezeit von 63:35.
Hoch einzuschätzen ist auch die Kenianerin Veronica Loleo, die sich im vergangenen Oktober in Valencia auf 65:46 verbesserte. Zu beachten ist zudem ihre Landsfrau Daisilah Jerono (Bestzeit: 67:27). Für eine Überraschung sorgen könnte die erst 19-jährige Äthiopierin Melal Siyoum (67:21).
Mit der Belgierin Chloe Herbiet ist zudem die aktuelle Halbmarathon-Europameisterin im Rennen. Sie hat zwar bisher nur eine Bestzeit von 70:04, jedoch zeigt ihre Marathon-Bestzeit von 2:20:38, dass sie das Potenzial hat für deutlich schnellere Zeiten. Ihre belgische Landsfrau Lisa Rooms könnte ein sehr gutes Debüt laufen.
Gleich sechs deutsche Topläuferinnen werden auch das Frauen-Rennen des GENERALI BERLINER HALBMARATHON zu einer inoffiziellen Deutschen Meisterschaft machen. Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) war im vergangenen Jahr als Siebte bereits die deutsche Nummer eins in Berlin. Die 28-Jährige hat sich in der Zwischenzeit auf 67:28 Minuten verbessert und ist damit bereits die drittschnellste deutsche Läuferin aller Zeiten. Wenn sie sich weiter steigern kann, wird sie im Rennen um die deutsche Nummer eins in Berlin kaum zu schlagen sein.
Eine entscheidende Rolle kann auch Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) spielen, die sich im Februar in Barcelona deutlich auf 68:08 Minuten verbesserte. Damit steht sie im deutschen Alltime-Ranking auf Platz fünf. Mit Bestzeiten von unter 70 Minuten gehen zwei weitere deutsche Läuferinnen an den Start: Deborah Schöneborn (Marathon Team Berlin/69:41) wird bereits zum fünften Mal beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON starten. Die 3.000-m-Hindernis-Spezialistin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier), die zweimal Bronze bei Weltmeisterschaften über die Hindernisse gewann, geht mit einer Bestzeit von 69:47 ins Rennen. Rabea Schöneborn (70:35), die Zwillingsschwester von Deborah, und Christina Hendel (beide Marathon Team Berlin/70:38) sind die weiteren deutschen Topläuferinnen beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
| 2001 | 10.119 |
| 2002 | 13.419 |
| 2003 | 16.194 |
| 2004 | 15.370 |
| 2005 | 16.921 |
| 2006 | 18.338 |
| 2007 | 20.273 |
| 2008 | 20.660 |
| 2009 | 21.725 |
| 2010 | 23.799 |
| 2011 | 25.500 |
| 2012 | 29.246 |
| 2013 | 30.114 |
| 2014 | 30.028 |
| 2015 | 32.025 |
| 2016 | 32.753 |
| 2017 | 34.004 |
| 2018 | 36.001 |
| 2019 | 35.551 |
| 2020 | Ausgefallen wegen Covid |
| 2021 | 20.774 |
| 2022 | 32.267 |
| 2023 | 34.458 |
| 2024 | 38.712 |
| 2025 | 40.721 |
| 2026 | 42.563 |
Die Meldezahlen beziehen sich nur auf die Läufer der Halbmarathondistanz. 2020 fiel das Rennen aufgrund der Corona-Pandemie aus.
Entry figures show half marathon runners only. In 2020 the race was cancelled due to the Corona pandemic.
Männer
| Name | Nation / Verein | Alter | PB | Rennen |
|---|---|---|---|---|
| Gideon Kiprotich | KEN | 24 | 58:49 | 1. Rom Ostia 25 |
| Amanal Petros | Hannover 96 | 30 | 59:31 | 3. Berlin 25 |
| Bereket Nega | ETH | 21 | 60:03 | 4. Buenos Aires 25 |
| Jake Smith | GBR | 27 | 60:31 | 18. Gdynia/POL 20 (WM) |
| Ben Connor | GBR | 33 | 60:55 | 3. Larne/GBR 20 |
| Robert Koech | KEN | 29 | 60:56 | 1. Nairobi 24 |
| Marc Scott | GBR | 32 | 61:00 | 8. Barcelona 25 |
| Johannes Motschmann | Marathon Team Berlin | 31 | 61:03 | 16. Houston 25 |
| Phil Sesemann | GBR | 33 | 61:22 | 3. Larne/GBR 25 |
| Simon Boch | Düsseldorf Athletics | 31 | 61:15 | 1. Hamburg 24 |
| Hendrik Pfeiffer | Düsseldorf Athletics | 33 | 61:28 | 5. Larne/GBR 25 |
| Yassin El Allami | MAR | 34 | 61:31 | 3. Luzern 23 |
| Nils Voigt | TV Wattenscheid | 28 | 61:35 | 2. Dresden 21 |
| Matthias Kyburz | SUI | 36 | 61:46 | 8. Sevilla 25 |
| Sebastian Hendel | Marathon Team Berlin | 30 | 61:52 | 11. Berlin 23 |
| Benson Kiplangat | KEN | 22 | Debüt | - |
| Sam Parsons | SCC Berlin | 31 | Debüt | - |
Frauen
| Name | Nation / Verein | Alter | Bestzeit | Rennen |
|---|---|---|---|---|
| Likina Amebaw | ETH | 28 | 64:44 | 1. Kopenhagen 25 |
| Veronica Loleo | KEN | 28 | 65:46 | 3. Valencia 25 |
| Samantha Harrison | GBR | 31 | 67:10 | 7. Valencia 23 |
| Melal Siyoum | ETH | 19 | 67:21 | 2. Neu-Delhi 25 |
| Daisilah Jerono | KEN | 23 | 67:27 | 1. Santa Polo 26 |
| Esther Pfeiffer | Düsseldorf Athletics | 28 | 67:28 | 1. Köln 25 |
| Domenika Mayer | LG Telis Finanz Regensburg | 35 | 68:08 | 6. Barcelona 26 |
| Fabienne Schlumpf | SUI | 35 | 68:27 | 1. Dresden 21 |
| Tabithanjeri Kamau | KEN | 25 | 68:35 | 4. Okayama/JPN 24 |
| Carla Gallardo | ESP | 26 | 69:14 | 10. Valencia 25 |
| Lauren McNeil | GBR | 26 | 69:38 | 15. Houston 26 |
| Carolina Wikström | SWE | 32 | 69:39 | 9. Valencia 23 |
| Deborah Schöneborn | Marathon Team Berlin | 32 | 69:41 | 3. Sevilla 23 |
| Meritxell Soler | ESP | 33 | 69:46 | 14. Valencia 25 |
| Gesa Krause | Silvesterlauf Trier | 33 | 69:47 | 2. Den Haag 25 |
| Esther Navarette | ESP | 36 | 69:58 | 12. Valencia 23 |
| Chloe Herbiet | BEL | 28 | 70:04 | 1. Cannes 25 |
| Natasha Phillips | GBR | 21 | 70:18 | 19. Valencia 24 |
| Rabea Schöneborn | Marathon Team Berlin | 32 | 70:35 | 7. Berlin 21 |
| Kristina Hendel | Marathon Team Berlin | 29 | 70:38 | 15. Istanbul 22 |
| Lisa Rooms | BEL | 29 | Debüt | - |
Gideon Kiprotich

© SCC EVENTS / Sportografen
Bestzeit: 58:49
Nation: Kenia
Alter: 25
Größte Erfolge
| Rang | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 8 | Valencia-Halbmarathon 2025 | 60:03 |
| 8 | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2025 | 61:25 |
| 1 | Rom-Ostia-Halbmarathon 2025 | 58:49 |
| 2 | Rom-Halbmarathon 2024 | 60:57 |
| 5 | Buenos Aires-Halbmarathon 2024 | 60:54 |
| 4 | Prag-Halbmarathon 2024 | 60:45 |
| 5 | Neapel-Halbmarathon 2024 | 60:28 |
| 9 | Neu Delhi-Halbmarathon 2023 | 63:51 |
Gideon Kiprotich läuft seit 2023 bei internationalen Rennen und hat sich auf der Straße ausschließlich auf die Halbmarathon-Distanz konzentriert. Ansonsten hat der Kenianer lediglich ein paar Crossrennen bestritten.
Seine Karriere begann im Herbst 2023 in Neu Delhi. Bei dem stark besetzten Halbmarathon in Indien wurde er Neunter. 2024 lief Gideon Kiprotich vier Rennen über die „halbe Distanz“ und zeigte dabei konstant gute Leistungen. So war er Fünfter in Neapel, Vierter in Prag und Zweiter in Rom.
Einen Durchbruch schaffte der Kenianer im März 2025. Beim Rom-Ostia-Halbmarathon lief er zu einem prestigeträchtigen Sieg, blieb zum ersten Mal unter einer Stunde und steigerte sich mit 58:49 Minuten deutlich. Allerdings ist die leicht abfallende Punkt-zu-Punkt-Strecke des italienischen Rennens nicht rekord-konform, so dass diese Zeit nicht in den offiziellen Bestenlisten auftaucht. Nachdem er in Berlin vor einem Jahr Achter war und dann in Valencia 60:03 Minuten erreichte, wird es nun darum gehen, auf einer rekor-konformen Strecke eine Zeit unter einer Stunde zu erreichen.
Bereket Nega
Bestzeit: 60:03
Nation: Äthiopien
Alter: 21
Größte Erfolge
| Rang | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 9 | Herzogenaurach 10 km 2025 | 27:49 |
| 11 | Neu-Delhi-Halbmarathon 2025 | 63:39 |
| 4 | Buenos Aires-Halbmarathon 2025 | 60:03 |
| 1 | Riyadh-Halbmarathon, KSA 2025 | 62:28 |
| 1 | Äthiopische Crosslauf-Meisterschaften, Addis Abeba | - |
| 3 | Madrid 10 km 2023 | 27:17 |
| 8 | Junioren-Crosslauf-Weltmeisterschaften, Bathurst/AUS | - |
Bereket Nega ist ein weiterer äthiopischer Youngster, der versucht, sich in der internationalen Straßenlauf-Szene zu etablieren. Der 21-Jährige zeigte im vergangenen Jahr bereits zweimal gute Leistungen über die Halbmarathon-Distanz. Zunächst gewann er bei seinem Debüt über die 21,0975 km das Rennen in Riyadh (Saudi-Arabien) mit 62:28 Minuten. Dann steigerte er sich als Vierter in Buenos Aires auf 60:03. Auf der flachen Berliner Strecke dürfte eine Zeit unter einer Stunde das nächste Ziel von Bereket Nega sein.
Bereket Nega ist auch ein starker Crossläufer. Vor drei Jahren belegte er als 18-Jähriger im Juniorenrennen bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften einen beachtlichen achten Rang. Im Januar dieses Jahres startete er bei der Cross-WM in Tallahassee (Florida/USA), kam aber bei heißen Temperaturen nicht über Rang 35 hinaus.
Robert Koech

© SCC EVENTS / Victah Sailor
Bestzeit: 60:56
Nation: Kenia
Alter: 29
Größte Erfolge
| Rang | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 10 | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2025 | 61:49 |
| 1 | Breda-Halbmarathon, NED 2024 | 62:02 |
| 1 | Nairobi-Halbmarathon 2024 | 60:56 |
| 7 | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2024 | 61:27 |
| 1 | Paderborn 10 km 2024 | 27:54 |
| 1 | Afrikaspiele, 5.000 m, Rabat, MAR 2019 | 13:30,96 |
Robert Koech wird bereits zum dritten Mal in Folge beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON starten. Der Kenianer, der 2019 die Goldmedaille bei den Afrikaspielen über 5.000 m gewonnen hatte, belegte dabei die Plätze sieben (2024) und zehn (2025). Er zeigte über die 21,0975 km solide Ergebnisse, wobei er seine Bestzeit überraschend in der leistungsmindernden Höhenluft von Nairobi gelaufen ist (60:56).
In den letzten zwei Jahren hat sich Robert Koech deutlich stärker als früher auf das Crosslaufen konzentriert. Dabei gelang ihm die Qualifikation für die hochkarätigen Crosslauf-Weltmeisterschaften in Tallahassee (USA). In der Hitze in Florida kam er jedoch im Januar dieses Jahres nicht über Platz 43 hinaus. Eine Bestzeit zu laufen, ist sicherlich das Ziel von Robert Koech beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
Benson Kiplangat

© SCC EVENTS / Victah Sailor
Bestzeit: Debüt
Nation: Kenia
Alter: 22
Größte Erfolge
| Rang | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 5 | Nijmegen 15 k, NED 2025 | 42:34 |
| 6 | Eugene 10,000 m 2025 | 26:50 |
| 3 | Crosslauf-Weltmeisterschaften, Belgrad 2024 | - |
| 1 | Junioren-Weltmeisterschaften, 5.000 m, Nairobi 2021 | 13:20.37 |
Benson Kiplangat ist ein Debütant, der das Potenzial hat, auf Anhieb eine starke Leistung über die Halbmarathon-Distanz zu erreichen,
Der Junioren-Weltmeister über 5.000 m von 2021 überraschte 2024 bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Belgrad. Bei dem extrem hochklassigen Rennen gewann der Youngster die Bronzemedaille und war der stärkste kenianische Läufer. Damals war er erst 20 Jahre alt. Ein gutes Jahr später lief Benson Kiplangat in Eugene kurz nach seinem 22. Geburtstag eine Weltklassezeit über 10.000 m (26:50,00 Minuten).
Diese Leistungen lassen darauf schließen, dass er für eine Überraschung sorgen könnte beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
Amanal Petros

© SCC EVENTS / Jean-Marc Wiesner
Bestzeit: 59:31
Verein: Hannover 96
Alter: 30
Größte Erfolge
| Platz | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 2. | Valencia-Marathon 2025 | 2:04:03 |
| 2. | Weltmeisterschaften, Marathon, Tokio 2025 | 2:09:48 |
| 8. | London-Marathon 2025 | 2:06:30 |
| 3. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2025 | 59:31 |
| 3. | Europameisterschaften Halbmarathon, Rom 2024 | 61:07 |
| 1. | Hannover-Marathon 2024 | 2:06:05 |
| 9. | BMW BERLIN-MARATHON 2023 | 2:04:58 |
| 1. | Hannover-Marathon 2023 | 2:07:02 |
| 8. | Ras Al Khaimah-Halbmarathon / UAE 2023 | 60:59 |
| 4. | 10 km Castellon / ESP 2023 | 27:32 |
| 4. | Europameisterschaften Marathon, München 2022 | 2:10:39 |
| 11. | Valencia-Marathon 2021 | 2:06:27 |
| 29. | Olympische Spiele, Sapporo / JPN 2021 | 2:16:33 |
| 16. | Valencia-Marathon 2020 | 2:07:18 |
Nach einem außerordentlich erfolgreichen Jahr 2025 kommt Amanal Petros zum GENERALI BERLINER HALBMARATHON zurück und startet bei dem Rennen in die neue Saison. Vor zwölf Monaten brach er hier seinen eigenen deutschen Halbmarathon-Rekord, lief als erster und nach wie vor einziger Deutscher unter der Stunden-Barriere (59:31) und wurde zum viertschnellsten europäischen Läufer aller Zeiten über die 21,0975 km. Im Sommer lief Amanal Petros dann bei den Weltmeisterschaften in Tokio zu einer sensationellen Silbermedaille im Marathon und verpasste dabei den Titel nur haarscharf. Und am Jahresende holte sich der 30-Jährige den deutschen Marathonrekord in Valencia mit einer Zeit von 2:04:03 zurück.
Beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON wird Amanal Petros zu den Favoriten gehören. Wenn möglich, möchte er seinen deutschen Rekord nochmals verbessern. Der Frühjahrs-Höhepunkt wird allerdings der London-Marathon am 26. April sein. Wie zuletzt bereitete sich Amanal Petros im Höhentrainingslager im kenianischen Iten auf den GENERALI BERLINER HALBMARATHON vor. Dorthin wird er auch wieder zurückkehren, um sich dann abschließend auf den Start in London vorzubereiten.
Für Amanal Petros wird es der vierte Start beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON sein. In seinem zweiten Rennen überhaupt über die 21,0975 km hatte er sich 2019 als Neunter auf 62:32 Minuten verbessert. Danach begann sein starker Aufstieg, der ihn bis in die Weltklasse führte. 2022 war er in Berlin nicht in Bestform und belegte Rang 15 in 62:21.
Ein Achtungserfolg war Amanal Petros über die Halbmarathon-Distanz bei den Europameisterschaften in Rom 2024 gelungen. In einem Hitzerennen gewann er die Bronzemedaille. 300 Meter vor dem Ziel kämpfte er noch um den Titel, doch dann trat er im Stadion auf die Bahn-Begrenzung, knickte um und verlor dadurch auch noch den zweiten Platz. Noch größeres Pech hatte Amanal Petros bei den Olympischen Spielen zwei Monate später. Ein Infekt schwächte ihn derart, dass er das Rennen in Paris aufgeben musste.
Amanal Petros ist der erste Athlet in der deutschen Leichtathletik-Geschichte, der die drei bedeutendsten nationalen Straßenlaufrekorde (10 km, Halbmarathon und Marathon) gebrochen hat und sogar zeitgleich hielt. Im Februar 2023 hatte er die knapp 30 Jahre alte nationale 10-km-Bestzeit von Carsten Eich (27:47) in Castellon (Spanien) auf 27:32 Minuten verbessert.
Amanal Petros stammt aus Eritrea und flüchtete als Jugendlicher nach Deutschland. Über viele Jahre hinweg gehörte er zur Trainingsgruppe des TV Wattenscheid. Unter Coach Tono Kirschbaum trainierte er dort unter anderen mit den Marathonläufern Hendrik Pfeiffer und Tom Gröschel. 2023 und 2024 startete Amanal Petros für das Marathon Team Berlin, seit Jahresbeginn 2025 für Hannover 96. Die meiste Zeit des Jahres trainiert er jedoch in Kenia, wo er sich der Gruppe des italienischen Erfolgstrainers Renato Canova anschließt.
Johannes Motschmann

© SCC EVENTS / Petko Beier
Bestzeit: 61:03
Verein: Marathon Team Berlin
Alter: 31
Größte Erfolge
| Platz | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 11. | BMW BERLIN-MARATHON 2025 | 2:10:40 |
| 12. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2025 | 62:21 |
| 16. | Houston-Halbmarathon 2025 | 61:03 |
| 1. | Berlin adidas 10 km 2024 | 28:51 |
| 9. | London-Marathon 2024 | 2:10:39 |
| 14. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2024 | 62:46 |
| 26. | Weltmeisterschaften, Marathon, Budapest 2023 | 2:14:19 |
| 16. | Europameisterschaften, Marathon, München 2022 | 2:14:52 |
| 10. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2022 | 61:45 |
| 2. | Marathon Wien (offene österr. Meisterschaften) 2020 | 2:14:38 |
| 1. | Berlin Invitational 10 km I 2020 | 29:11 |
Johannes Motschmann wird zum vierten Mal den GENERALI BERLINER HALBMARATHON laufen. Sein bestes Rennen hier war sein erstes: 2022 überraschte Johannes Motschmann als schnellster Deutscher vor Amanal Petros und lief eine persönliche Bestzeit von 61:45 Minuten. Diese hat er im vergangenen Jahr in Houston auf 61:03 steigern können. Auch über 10 km gelang ihm 2025 ein persönlicher Rekord mit 28:13 Minuten in Valencia.
Doch über die klassische Distanz gelang Johannes Motschmann der Durchbruch bezogen auf eine entsprechend schnelle Zeit noch nicht. Hier steht sein persönlicher Rekord bei 2:10:39. Beim BMW BERLIN-MARATHON 2025 hatte er, wie alle anderen, Pech aufgrund der hohen Temperaturen. Mit 2:10:40 schlug er sich als Elfter jedoch beachtlich. Bei einem weiteren Versuch in Chandler (Arizona/USA) gab er im Dezember nach der 30-km-Marke auf. Nun bereitet sich Johannes Motschmann auf den Hannover-Marathon am 12. April vor und hofft, dass ihm dort auf der bekannt schnellen Strecke eine Zeit unter 2:10:00 gelingt.
Johannes Motschmann erhielt nach seinem Abitur ein Sport-Stipendium vom Iona College nördlich von New York und studierte dort fünf Jahre lang Psychologie. Als er 2019 nach Berlin kam, schloss er sich dem SCC Berlin und dem jetzigen Marathon Team Berlin an. Bis dahin war der 3.000-m-Hindernislauf sein Schwerpunkt (Bestzeit: 8:33,12).
Aufgrund mangelnder Wettkampf-Möglichkeiten während der Corona-Pandemie entschloss sich Johannes Motschmann, bei den offenen österreichischen Marathon-Meisterschaften in Wien im Dezember 2020 über die 42,195 km zu laufen. Mit 2:14:38 Stunden rannte er ein überraschend gutes Debüt. Er blieb bei den Straßen-Langstrecken und steigerte sich im Herbst 2021 in Rotterdam auf 2:12:18. Damit qualifizierte er sich für die EM in München, bei der er 2022 als drittbester deutscher Läufer einen guten 16. Platz erreichte. Mit dem deutschen Marathon-Team gewann er in der Mannschaftswertung (Marathon Europa-Cup) die Silbermedaille. Eines seiner besten Rennen lief er 2024 beim London-Marathon, wo er seine PB aufstellte und Platz neun belegte.
Johannes Motschmann ist Medizin-Student an der Universität Bochum, hat aber zurzeit dem Sport Priorität eingeräumt und studiert nur nebenher. Hauptsächlich pendelt der 30-Jährige, der sich selbst trainiert, zwischen Berlin und Blacksburg in Virginia (USA), wo seine Freundin studiert.
Simon Boch
Bestzeit: 61:15
Verein: Düsseldorf Athletics
Alter: 31
Größte Erfolge
| Platz | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 24. | Valencia-Marathon 2025 | 2:08:55 |
| 30. | Valencia-Marathon 2024 | 2:09:46 |
| 1. | Hamburg-Halbmarathon 2024 | 61:15 |
| 31. | Europameisterschaften, Halbmarathon, Rom 2024 | 64:16 |
| 17. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2024 | 63:32 |
| 1. | Linz-Marathon 2023 | 2:09:25 |
| 1. | Dresden-Marathon 2021 | 2:10:48 |
| 35. | Halbmarathon-Weltmeisterschaften, Gdynia / POL 2020 | 61:36 |
Simon Boch hat sich nach langwierigen Hüftproblemen im vergangenen Herbst zunächst mit zwei 10-km-Siegen in Siegburg (28:32/Deutsche Meisterschaften) und Berlin (28:17) zurückgemeldet. Im Dezember gelang ihm dann beim Valencia-Marathon eine Steigerung um 30 Sekunden mit 2:08:55 Stunden. Kann er sich nun beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON auch über die „halbe Distanz“ weiter steigern?
Simon Boch etablierte sich in der Zeit der Corona-Pandemie an der deutschen Spitze über die Straßen-Langstrecken. 2020 gelang ihm zunächst die Qualifikation für die Halbmarathon-Weltmeisterschaften, bei denen er in Gdynia (Polen) auf einen ordentlichen 35. Platz lief und mit 61:36 eine Bestzeit erreichte.
Während eines Corona-Lockdowns lief Simon Boch dann im März 2021 in Dresden ein bemerkenswertes Marathon-Debüt. Bei eiskaltem und windigem Wetter rannte er rund 30 Kilometer lang alleine an der Spitze, nachdem sein Tempomacher frühzeitig aufgegeben hatte. In 2:10:48 Stunden gewann Simon Boch das Rennen und hatte damit fast zwei Minuten Vorsprung. Einen olympischen Startplatz bei den Spielen 2021 in Japan verpasste er am Ende trotzdem knapp.
Bei den Europameisterschaften in München 2022 gehörte Simon Boch dann zum deutschen Männer-Team, das in der Europa-Cup-Wertung die Silbermedaille gewann. In der Einzelwertung kam er damals auf Rang 50 bei sehr warmem Wetter. Im Frühjahr 2023 gewann der Regensburger den Linz-Marathon und blieb mit 2:09:25 erstmals unter 2:10 Stunden. Diese Zeit verbesserte er dann zweieinhalb Jahre später in Valencia.
Simon Boch stammt aus St. Georgen im Schwarzwald. 2014 wechselte er zur LG Telis Finanz Regensburg in die Trainingsgruppe von Kurt Ring. In einem Sportgeschäft machte er dort eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. 2020 und 2021 wurde Simon Boch von den German Road Races (GRR), dem Verbund der deutschen Straßenlauf-Veranstalter, zu Deutschlands Straßenläufer des Jahres gewählt. Seit diesem Jahr startet er für Düsseldorf Athletics und trainiert gemeinsam mit Hendrik Pfeiffer.
Hendrik Pfeiffer

© SCC EVENTS / Petko Beier
Bestzeit: 61:28
Verein: Düsseldorf Athletics
Alter: 33
Größte Erfolge
| Platz | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 11. | Valencia Marathon 2025 | 2:06:45 |
| 8. | BMW BERLIN-MARATHON 2025 | 2:09:14 |
| 5. | Larne Half Marathon, GBR 2025 | 61:28 |
| 24. | BMW BERLIN-MARATHON 2024 | 2:08:20 |
| 34. | Europameisterschaften, Halbmarathon, Rom 2024 | 64:32 |
| 7. | London-Marathon 2024 | 2:10:00 |
| 15. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2024 | 63:05 |
| 3. | Houston-Marathon 2024 | 2:07:14 |
| 20. | BMW BERLIN-MARATHON 2023 | 2:08:48 |
| 16. | Boston-Marathon 2023 | 2:12:22 |
| 24. | Europameisterschaften, Marathon, München 2022 | 2:16:04 |
| 1. | Hannover-Marathon 2022 | 2:10:59 |
| 49. | Olympische Spiele, Marathon, Sapporo / JPN 2021 | 2:20:43 |
| 28. | Sevilla-Marathon 2020 | 2:10:18 |
| 3. | Düsseldorf-Marathon 2016 | 2:13:11 |
Hendrik Pfeiffer hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Der Marathon ist seine stärkste Disziplin und hier ist er inzwischen mit seiner im vergangenen Dezember in Valencia gelaufenen Bestzeit von 2:06:45 Stunden der viertschnellste deutsche Läufer aller Zeiten. Im Halbmarathon hat Hendrik Pfeiffer noch etwas Nachholbedarf. Im Sommer 2025 verbesserte er sich im nordirischen Larne auf 61:28. Doch das spiegelt noch nicht sein Leistungsvermögen wider und damit ist er auch noch nicht unter den Top 10 in der deutschen All-Time-Liste.
Hendrik Pfeiffer hatte sich frühzeitig auf den Marathon konzentriert. 2016 sorgte er für eine Sensation, als er beim Düsseldorf-Marathon bei seinem Debüt über die 42,195 km als Dritter mit 2:13:11 Stunden noch „Last Minute“ die Olympia-Qualifikation erreichte. Doch der Traum vom Start bei den Spielen musste warten. Aufgrund von schweren Fersen-Verletzungen verpasste er zunächst Olympia in Rio und dann auch den EM-Start in Berlin 2018. Nach zwei Operationen meldete sich Hendrik Pfeiffer aber 2020 wieder zurück: In Sevilla lief er mit 2:10:18 Stunden seine noch aktuelle Bestzeit, mit der er die Qualifikation für Olympia in Japan schaffte. In Sapporo, wo 2021 die olympischen Marathonrennen stattfanden, belegte er Rang 50.
2022 gehörte Hendrik Pfeiffer bei den Europameisterschaften in München zum deutschen Team, das in der Europa-Cup-Wertung die Silbermedaille gewann. Trotz eines bravourösen Rennens in Houston im Januar 2024, wo er sich im Alleingang auf 2:07:14 verbesserte, verpasste er die Olympia-Qualifikation um ärgerliche zehn Sekunden.
Im April 2024 zeigte Hendrik Pfeiffer eine weitere sehr starke Leistung: Beim London-Marathon lief er auf Rang sieben in 2:10:00. Es war die beste Platzierung eines deutschen Athleten im Männer-Rennen in London seit 1988. Nur Christoph Herle erreichte 1985 als Vierter einen noch besseren Rang bei dem Klassiker.
Hendrik Pfeiffer lebt in Düsseldorf und ist verheiratet mit der Langstreckenläuferin Esther Pfeiffer (geb. Jacobitz), die er teilweise auch trainiert. Sie ist die schnellste deutsche Läuferin auf der Startliste des GENERALI BERLINER HALBMARATHON. Seit diesem Jahr ist Simon Boch ein Trainingspartner von Hendrik Pfeiffer.
Sebastian Hendel

© SCC EVENTS / Petko Beier
Bestzeit: 61:52
Verein: Marathon Team Berlin
Alter: 30
Größte Erfolge
| Platz | Rennen | Zeit |
|---|---|---|
| 17. | BMW BERLIN-MARATHON 2024 | 2:07:33 |
| 10. | Hamburg-Marathon 2024 | 2:08:51 |
| 5. | München Marathon 2023 | 2:10:14 |
| 9. | Wien Marathon 2023 | 2:11:29 |
| 11. | GENERALI BERLINER HALBMARATHON 2023 | 61:52 |
| 4. | München-Marathon 2022 | 2:10:37 |
| 2. | Hamburg-Halbmarathon 2021, Dt. Meisterschaft | 62:28 |
| 9. | Berlin Invitational 10 km I 2021 | 28:35 |
Nach einem enttäuschenden Jahr bietet der GENERALI BERLINER HALBMARATHON Sebastian Hendel die Möglichkeit eines Neustarts. Krankheitsbedingt hatte er 2025 das Frühjahr verpasst und sich dann auf den BMW BERLIN-MARATHON konzentriert. Die ungewöhnliche Wärme stoppte ihn jedoch nach 30 km, und auch bei einem zweiten Marathon-Versuch im Dezember in Valencia kam Sebastian Hendel nicht ins Ziel. Hüftprobleme zwangen ihn zu einer Aufgabe.
Berlin ist eigentlich ein gutes Pflaster für Sebastian Hendel. Denn hier stellte er seine Bestzeiten über die drei wichtigsten Straßen-Wettbewerbe auf. Bereits 2021 lief er beim dritten Berlin Invitational über 10 km - einem der wenigen Rennen, die weltweit während der Corona-Lockdowns stattfanden - seinen heute noch gültigen persönlichen Rekord von 28:35 Minuten. Zwei Jahre später steigerte er sich beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON auf 61:52 und 2024 lief er beim BMW BERLIN-MARATHON das bisher beste Rennen seiner Karriere: Sebastian Hendel verbesserte sich auf 2:07:33 Stunden und war damit bester deutscher Läufer beim 50. Jubiläum des Laufes. Damit ist er nach wie vor der fünftschnellste deutsche Marathonläufer aller Zeiten.
Sebastian Hendels Stärken liegen klar auf den langen Straßen-Distanzen. Der 29-Jährige zeigte die besten Leistungen seiner Karriere im Halbmarathon und im Marathon. Er ging dabei aber den klassischen Weg und kam über die Mittel- und Langstrecken auf der Bahn schließlich zum Straßenlauf. Seit 2021 konzentriert er sich immer stärker auf die Straßenrennen. Im Herbst 2021 wurde er bei seinem Debüt über die Halbmarathon-Distanz auf Anhieb Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg und erreichte gute 62:28 Minuten. Es dauerte dann noch ein knappes Jahr, bevor er seinen ersten Marathon lief. Dabei überzeugte er im Oktober 2022 in München über die 42,195 km mit Platz vier in 2:10:37 Stunden.
Sebastian Hendels Frau Kristina ist eine aus Kroatien stammende Langstreckenläuferin (Mädchenname: Bozic), die ebenfalls beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON starten wird. Sebastian und Kristina Hendel leben mit ihrem neunjährigen Sohn im Vogtland nahe Zwickau.
Allgemeine Statistik
Männer
| Rekord | Zeit | Name | Nation | Ort/ Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Weltrekord | 57:30 | Yomif Kejelcha | ETH | Valencia 2024 |
| Europarekord | 58:41 | Andreas Almgren | SWE | Valencia 2025 |
| Deutscher Rekord | 59:31 | Amanal Petros (Hannover 96) | GER | Berlin 2025 |
| Berliner Rekord | 60:59 | Amanal Petros (SCC Berlin) | GER | Ras Al Khaimah / UAE 2023 |
| Streckenrekord | 58:42 | Eric Kiptanui | KEN | 2018 |
| Jahresweltbestzeit 2026 | 58:05 | Hagos Gebrhiwet | KEN | Barcelona 15.02. |
| Deutsche Jahresbestzeit 2026 | 61:03 | Richard Ringer (LC Rehlingen) | GER | Dubai 08.02. |
Frauen
| Rekord | Zeit | Name | Nation | Ort/ Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Weltrekord | 62:52 | Letesenbet Gidey | ETH | Valencia 2021 |
| Europarekord | 65:15 | Sifan Hassan | NED | Kopenhagen 2018 |
| Deutscher Rekord | 65:18 | Melat Kejeta (Laufteam Kassel) | GER | Gdynia / POL 2020 |
| Berliner Rekord | 67:58 | Uta Pippig (SCC Berlin) | GER | Kyoto / JPN 1995 |
| Streckenrekord | 63:35 | Fotyen Tesfay | ETH | 2025 |
| Jahresweltbestzeit 2026 | 64:01 | Loice Chemnung | KEN | Barcelona 15.02. |
| Europäische Jahresbestzeit 2026 | 67:08 | Eilish McColgan | GBR | Marugame / JPN 01.02. |
| Deutsche Jahresbestzeit 2026 | 68:08 | Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) | GER | Barcelona 15.02. |
Stand: 22.2.26
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Männer
| Zeit | Name | Nation | Ort / Jahr |
|---|---|---|---|
| 57:30 | Yomif Kejelcha | ETH | Valencia 2024 |
| 57:31 | Jacob Kiplimo | UGA | Lissabon 2021 |
| 57:32 | Kibiwott Kandie | KEN | Valencia 2020 |
| 57:37 | Jacob Kiplimo (2) | UGA | Valencia 2020 |
| 57:40 | Kibiwott Kandie (2) | KEN | Valencia 2023 |
| 57:41 | Yomif Kejelcha (2) | ETH | Valencia 2023 |
| 57:41 | Hagos Gebrhiwet | ETH | Valencia 2023 |
| 57:49 | Rhonex Kipruto | KEN | Valencia 2020 |
| 57:50 | Selemon Barega | ETH | Valencia 2023 |
| 57:56 | Jacob Kiplimo (3) | UGA | Ras Al Khaimah / UAE 2022 |
| 57:59 | Alexander Munyao | KEN | Valencia 2020 |
| 58:01 | Geoffrey Kamworor | KEN | Kopenhagen 2019 |
| 58:02 | Yomif Kejelcha (3) | ETH | Valencia 2025 |
| 58:05 | Sabastian Sawę | KEN | Kopenhagen 2024 |
| 58:07 | Abel Kipchumba | KEN | Valencia 2021 |
| 58:09 | Rhonex Kipruto (2) | KEN | Valencia 2021 |
| 58:09 | Jacob Kiplimo (5) | UGA | Kopenhagen 2024 |
| 58:10 | Kibiwott Kandie (3) | KEN | Valencia 2022 |
| 58:10 | Isaia Lasoi | KEN | Kopenehagen 2024 |
| 58:11 | Philemon Kiplimo | KEN | Valencia 2020 |
Frauen
| Zeit | Name | Nation | Ort / Jahr |
|---|---|---|---|
| 62:52 | Letesenbet Gidey | ETH | Valencia 2021 |
| 63:04 | Agnes Ngetich | KEN | Valencia 2024 |
| 63:08 | Agnes Ngetich (2) | KEN | Valencia 2025 |
| 63:21 | Fotyen Tesfay | ETH | Valencia 2024 |
| 63:32 | Lilian Rengeruk | KEN | Valencia 2024 |
| 63:35 | Fotyen Tesfay (2) | ETH | Berlin 2025 |
| 63:51 | Yalemzerf Yehualaw | ETH | Valencia 2021 |
| 64:01 | Voice Chemnung | KEN | Barcelona 2026 |
| 64:02 | Ruth Chepngetich | KEN | Istanbul 2021 |
| 64:13 | Joyciline Jepkosgei | KEN | Barcelona 2025 |
| 64:14 | Girmawit Gebrzihair | ETH | Ras Al Khaimah / UAE 2022 |
| 64:14 | Ejgayehu Taye | ETH | Valencia 2024 |
| 64:21 | Tsigie Gebreselama | ETH | Lissabon 2025 |
| 64:22 | Hellen Obiri | ETH | Ras Al Khaimah / UAE 2022 |
| 64:22 | Yalemzerf Yehualaw (2) | ETH | Larne / GBR 2022 |
| 64:29 | Joyciline Jepkosgei (2) | KEN | Barcelona 2024 |
| 64:31 | Ababel Yeshaneh | ETH | Ras Al Khaimah / UAE 2020 |
| 64:36 | Sheila Chepkirui | KEN | Ras Al Khaimah / UAE 2022 |
| 64:37 | Irene Kamais | KEN | Barcelona 2023 |
| 64:37 | Sutume Kebede | ETH | Houston 2024 |
Stand: 22.2.2026
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Männer
| Zeit | Name | Nation | Ort | Datum |
|---|---|---|---|---|
| 57:30 | Yomif Kejelcha | ETH | Valencia | 27.10.2024 |
| 57:31 | Jacob Kiplimo | UGA | Lissabon | 21.11.2021 |
| 57:32 | Kibiwott Kandie | KEN | Valencia | 6.12.2020 |
| 58:01 | Geoffrey Kamworor | KEN | Kopenhagen | 15.9.2019 |
| 58:23 | Zersenay Tadese | ERI | Lissabon | 21.3.2010 |
| 58:33 | Samuel Wanjiru | KEN | Den Haag / NED | 17.3.2007 |
| 58:55 | Haile Gebrselassie | ETH | Tempe / USA | 15.1.2006 |
| 59:16 | Samuel Wanjiru | KEN | Rotterdam | 11.9.2005 |
| 59:17 | Paul Tergat | KEN | Mailand | 4.4.1998 |
| 59:47 | Moses Tanui | KEN | Mailand | 3.4.1993 |
| 60:10 | Matthews Temane | RSA | East London / RSA | 25.7.1987 |
| 60:55 | Mark Curp | USA | Philadelphia / USA | 15.9.1985 |
| 61:14 | Steve Jones | GBR | Birmingham | 11.8.1985 |
Frauen
| Zeit | Name | Nation | Ort | Datum |
|---|---|---|---|---|
| 62:52 | Letesenbet Gidey | ETH | Valencia | 24.10.2021 |
| 64:02 | Ruth Chepngetich | KEN | Istanbul | 4.4.2021 |
| 64:31 | Ababel Yeshaneh | ETH | Ras Al Khaimah / UAE | 21.2.2020 |
| 64:51 | Joyciline Jepkosgei | KEN | Valencia | 22.10.2017 |
| 64:52 | Joyciline Jepkosgei | KEN | Prag | 1.04.2017 |
| 65:06 | Peres Jepchirchir | KEN | Ras Al Khaimah / UAE | 10.02.2017 |
| 65:09 | Florence Kiplagat | KEN | Barcelona | 15.02.2015 |
| 65:12 | Florence Kiplagat | KEN | Barcelona | 16.02.2014 |
| 65:50 | Mary Keitany | KEN | Ras Al Khaimah / UAE | 18.02.2011 |
| 66:25 | Lornah Kiplagat | NED | Udine / ITA | 14.10.2007 |
| 66:44 | Elana Meyer | RSA | Tokio | 15.01.1999 |
| 67:59 | Elana Meyer | RSA | East London / RSA | 18.05.1991 |
| 68:31 | Ingrid Kristiansen | NOR | New Bedford / USA | 19.03.1989 |
Stand: 22.2.2026
| Rennen | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| Berlin | 58:42 Eric Kiptanui (KEN/2018) | 63:35 Fotyen Tesfay (ETH/2025) |
| Barcelona | 56:42 Jacob Kiplimo (UGA/2025) | 64:01 Voice Chemnung (KEN/2026) |
| Valencia | 57:30 Yomif Kejelcha (ETH/2024) | 62:52 Letesenbet Gidey (ETH/2021/WR) |
| Lissabon | 57:31 Jacob Kiplimo (UGA/2021/WR) | 64:21 Tsigie Gebreselama (ETH/2025) |
| Ras Al Khaimah / UAE | 57:56 Jacob Kiplimo (UGA/2022) | 64:14 Girmawit Gebrzihair (ETH/2022) |
| Kopenhagen | 58:01 Geoffrey Kamworor (KEN/2019) | 64:44 Likina Amebaw (ETH/2025) |
| Rom-Ostia* | 58:02 Sebastian Sawe (KEN/2022) | 66:03 Irene Kimais (KEN/2022) |
| Prag | 58:24 Sabastian Sawe (KEN/2024) | 64:52 Joyciline Jepkosgei (KEN/2017) |
| Malaga | 58:27 Gilbert Kiprotich (KEN/2025) | 65:46 Loice Chemnung (KEN/2025) |
| Buenos Aires | 58:29 Jacob Kiplimo (UGA/2025) | 65:58 Ruth Chepngetich (KEN/2024) |
| Den Haag | 58:33 Sammy Wanjiru (KEN/2007) | 66:56 Lornah Kiplagat (KEN/2000) |
| Larne / GBR | 58:36 Daniel Mateiko (KEN/2023) | 64:22 Yalemzerf Yahualaw (ETH/2022) |
| Philadelphia | 58:46 Mathew Kisorio (KEN/2011) | 67:11 Kimberley Smith (NZL/2011) |
| Neu Dehli | 58:53 Amedework Walelegn (ETH/2020) | 64:46 Yalemzerf Yehualew (ETH/2020) |
| Granollers / ESP | 58:55 Hagos Gebrhiwet (ETH/2023) | 66:41 Tigist Gezahagn (ETH/2023) |
| Newcastle* | 58:56 Martin Mathathi (KEN/2011) | 64:28 Brigid Kosgei (KEN/2019) |
| Manama / BRN | 58:58 Sebastian Sawe (KEN/2022) | 65:28 Brigid Kosgei (KEN/2019) |
| Houston | 59:01 Habtom Samuel (ERI/2026) | 64:37 Sutume Kebede (ETH/2024) |
| Neapel | 59:01 Yemaneberhan Crippa (ITA/2026) | 66:47 Violah Cheptoo (KEN/2020) |
| Sevilla | 59:02 Sabastian Sawe (KEN/2022) | 66:33 Zeineba Yimer (ETH/2026) |
| Lille | 59:05 Ezekiel Chebii (KEN/2012) | 66:57 Zenebu Fikadu (ETH/2022) |
| Marugame / JPN | 59:07 Richard Etir (KEN/2026) | 66:05 Dolphine Omare (KEN/2025) |
| Santa Pola / ESP | 59:09 Alexander Munyao (KEN/2020) | 67:07 Kidman Alema (ETH/2025) |
| New York* | 59:09 Abel Kipchumba (KEN/2025) | 67:04 Sharon Lokedi (KEN/2025) |
| Mailand | 59:12 James Wangari (KEN/2016) | 67:28 Gladys Cherop (KEN/2023) |
| Cardiff | 59:23 Yismaw Dillu (ETH/2025) | 65:52 Edith Chelimo (KEN/2017) |
| Istanbul | 59:35 Kibiwott Kandie (KEN/2021) | 64:02 Ruth Chepngetich (KEN/2021) |
| Paris | 9:38 Roncer Konga (KEN/2023) | 66:01 Sheila Chepkirui (KEN/2023) |
* Strecken erfüllen bzw. erfüllten zeitweise nicht die Voraussetzungen, um offizielle Rekorde anzuerkennen.
Männer
| Nation | Name | Zeit | Rennen |
|---|---|---|---|
| ETH | Yomif Kejelcha | 57:30 | Valencia 2024 |
| UGA | Jacob Kiplimo | 57:31 | Lissabon 2021 |
| KEN | Kibiwott Kandie | 57:32 | Valencia 2020 |
| ERI | Zersenay Tadese | 58:23 | Lissabon 2010 |
| BRN | Birhanu Balew | 58:23 | Ras Al Khaimah / UAE 2026 |
| BDI | Rodrigue Kwizera | 58:38 | Valencia 2025 |
| SWE | Andreas Almgren | 58:41 | Valencia 2025 |
| ITA | Yemaneberhan Crippa | 59:01 | Neapel 2026 |
| SSD | Dominic Lobalu | 59:12 | Kopenhagen 2022 |
| SUI | Julien Wanders | 59:13 | Ras Al Khaimah / UAE 2019 |
| RSA | Adriaan Wildschutt | 59:13 | Valencia 2025 |
| USA | Conner Mantz | 59:15 | New York 2025 |
| TAN | Gabriel Geay | 59:18 | Houston 2025 |
| MAR | Mohammed El Youssfi | 59:21 | Houston 2026 |
| JPN | Tomoki Ota | 59:27 | Marugame / JPN 2025 |
| GER | Amanal Petros | 59:31 | Berlin 2025 |
| RWA | Dieudonne Disi | 59:32 | Udine 2007 |
| GBR | Mo Farah | 59:32 | Lissabon 2015 |
| BRA | Marilson dos Santos | 59:33 | Udine 2007 |
| FRA | Emmanuel Roudolff | 59:37 | Barcelona 2026 |
| ESP | Carlos Mayo | 59:39 | Valencia 2023 |
| POR | Samuel Barata | 59:40 | Valencia 2023 |
| DJI | Ibrahim Hassan | 59:41 | Lissabon 2021 |
| NZL | Zane Robertson | 59:47 | Marugame / JPN 2015 |
| NOR | Sondre Moen | 59:48 | Valencia 2017 |
| TUR | Kaan Kigen Özbilen | 59:48 | Ras Al Khaimah / UAE 2019 |
| CAN | Rory Linkletter | 59:49 | Houston 2026 |
| BEL | Bashir Abdi | 59:51 | Gent/BEL 2023 |
| AUS | Jack Rayner | 59:53 | Barcelona 2026 |
| ISR | Gashau Ayale | 59:59 | Lissabon 2025 |
| LES | Tebello Ramakongoana | 60:17 | Duluth / USA 2024 |
| NED | Abdi Nageeye | 60:21 | Den Haag 2024 |
| URU | Santiago Catrofe | 60:21 | Marugame / JPN 2026 |
| IRL | Fearghal Curtin | 60:22 | Kopenhagen 2025 |
| ZIM | C. Nyasango/T. Chimusasa | 60:26 | Udine 2007 / Grevenmacher (LUX) 1995 |
| QAT | Nicholas Kemboi | 60:27 | Rabat / MAR 2013 |
| MEX | German Silva | 60:28 | Oslo 1994 |
| SVK | Robert Stefko | 60:29 | Malmö 2000 |
| IND | Avinash Sable | 60:30 | Neu-Delhi 2020 |
Women
| Nation | Name | Zeit | Rennen |
|---|---|---|---|
| ETH | Letesenbet Gidey | 62:52 | Valencia 2021 |
| KEN | Agnes Ngetich | 63:04 | Valencia 2024 |
| NED | Sifan Hassan | 65:15 | Kopenhagen 2018 |
| GER | Melat Kejeta | 65:18 | Gdynia / POL 2020 |
| BRN | Violah Jepchumba | 65:22 | Prag 2017 |
| GBR | Eilish McColgan | 65:43 | Berlin 2023 |
| USA | Weini Kelati | 66:04 | Barcelona 2026 |
| TAN | Jackline Sakilu | 66:05 | Ras Al Khaimah / UAE 2024 |
| ISR | Lonah Chemtai Salpeter | 66:09 | Prag 2019 |
| UAE | Alia Saeed Mohammed | 66:13 | Valencia 2018 |
| TUR | Yasemin Can | 66:20 | Gdynia / POL 2020 |
| JPN | Hitomi Niiya | 66:38 | Houston 2020 |
| NOR | Ingrid Kristiansen | 66:40 | Sandnes / NOR 1987 |
| RSA | Elana Meyer | 66:44 | Tokio 1999 |
| ROU | Joan Melly | 66:58 | Paris 2024 |
| NZL | Kimberley Smith | 67:11 | Philadelphia 2011 |
| AUS | Isobel Batt-Doyle | 67:17 | Marugame / JPN 2025 |
| UGA | Rebecca Chelangat | 67:18 | Sevilla 2025 |
| MEX | Laura Galvan | 67:31 | Houston 2026 |
| NAM | Helalia Johannes | 67:49 | Gqeberha / RSA 2022 |
| CHN | Deshun Zhang | 67:55 | Meishan / CHN 2024 |
| SLO | Klara Lukan | 68:04 | Valencia 2025 |
| RUS | Yelena Korobkina | 68:07 | Yaroslavl / RUS 2021 |
| SWE | Sarah Lahti | 68:19 | Valencia 2021 |
| FRA | Alessia Zarbo | 68:20 | Valencia 2025 |
| ITA | Nadia Ejjafini | 68:27 | Cremona / ITA 2011 |
| ITA | und Sofiia Yaremchuk | 68:27 | Neapel 2024 |
| SUI | Fabienne Schlumpf | 68:27 | Dresden 2021 |
| POR | Ana Dulce Felix | 68:32 | Lissabon 2011 |
| MAR | Asmae Leghzaoui | 68:34 | Marrakech 1999 |
| MAR | und Rahma Tahiri | 68:34 | Marrakech 2024 |
| KOR | Kyungsun Choi | 68:35 | Marugame / JPN 2020 |
| LAT | Jelena Prokopcuka | 68:43 | Bristol 2001 |
| CZE | Moira Stewartova | 68:44 | Valencia 2024 |
| AZE | Mare Dibaba | 68:45 | Neu Delhi 2009 |
| BDI | Francine Niyonsaba | 68:45 | Lissabon 2023 |
| RWA | Salome Nyirarukundo | 68:48 | Barcelona 2018 |
| ESP | Laura Luengo | 68:50 | Valencia 2024 |
| BEL | Marleen Renders | 68:56 | Den Haag 2002 |
| HUN | Aniko Kalovics | 68:58 | Mailand 2007 |
Stand: 22.2.26
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Männer
| Zeit | Name | Nation | Rennen | Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 58:41 | Andreas Almgren | SWE | Valencia | 2025 |
| 59:01 | Yemaneberhan Crippa | ITA | Neapel | 2026 |
| 59:13 | Julien Wanders | SUI | Ras Al Khaimah / UAE | 2019 |
| 59:26 | Dominic Lobalu | SUI | Barcelona | 2026 |
| 59:31 | Amanal Petros | GER | Berlin | 2025 |
| 59:32 | Mo Farah | GBR | Lissabon | 2015 |
| 59:37 | Emmanuel Roudolff | FRA | Barcelona | 2026 |
| 59:39 | Carlos Mayo | ESP | Valencia | 2023 |
| 59:40 | Morhad Amdouni | FRA | Gdynia / POL | 2020 |
| 59:40 | Samuel Barata | POR | Valencia | 2023 |
Frauen
| Zeit | Name | Nation | Rennen | Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 65:15 | Sifan Hassan | NED | Kopenhagen | 2018 |
| 65:18 | Melat Kejeta | GER | Gdynia / POL | 2020 |
| 65:41 | Konstanze Klosterhalfen | GER | Valencia | 2022 |
| 65:43 | Eilish McColgan | GBR | Berlin | 2023 |
| 66:09 | Lonah Salpeter | ISR | Prag | 2019 |
| 66:20 | Yasemin Can | TUR | Gdynia / POL | 2020 |
| 66:25 | Lornah Kiplagat | NED | Udinese | 2007 |
| 66:40 | Ingrid Kristiansen | NOR | Sandnes / NOR | 1987 |
| 66:47 | Paula Radcliffe | GBR | Bristol | 2001 |
| 66:55 | Karoline Grovdal | NOR | Kopenhagen | 2024 |
Stand: 22.2.2026
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Männer
| Zeit | Name (Verein) | Rennen | Jahr |
|---|---|---|---|
| 59:31 | Amanal Petros (Hannover 96) | Berlin | 2025 |
| 60:34 | Carsten Eich (SC DHfK Leipzig) | Berlin | 1993 |
| 60:51 | Richard Ringer (LC Rehlingen) | Berlin | 2025 |
| 61:02 | Kurt Stenzel (ASC Darmstadt) | Grevenmacher / LUX | 1988 |
| 61:03 | Johannes Motschmann (SCC Berlin) | Houston | 2025 |
| 61:14 | Stephan Freigang (LC Cottbus) | Berlin | 1992 |
| 61:15 | Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) | Hamburg | 2024 |
| 61:15 | Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics) | Houston | 2026 |
| 61:17 | Samuel Fitwi Sibhatu (Silvesterlauf Trier) | Rom | 2024 |
| 61:18 | Michael Fietz (LG Ratio Münster) | Kosice / CZE | 1997 |
Frauen
| Zeit | Name (Verein) | Rennen | Jahr |
|---|---|---|---|
| 65:18 | Melat Kejeta (Laufteam Kassel) | Gdynia / POL | 2020 |
| 65:41 | Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) | Valencia | 2022 |
| 67:28 | Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) | Köln | 2025 |
| 67:58 | Uta Pippig (SCC Berlin) | Kyoto / JPN | 1995 |
| 68:08 | Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) | Barcelona | 2026 |
| 68:26 | Eva Dieterich (LG Stadtwerke Tübingen) | Valencia | 2024 |
| 68:42 | Alina Reh (SCC Berlin) | Sevilla | 2023 |
| 68:45 | Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) | Berlin | 2009 |
| 68:51 | Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) | Paderborn | 2008 |
| 69:09 | Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) | Houston | 2025 |
Stand: 22.2.2026
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Männer
| Zeit | Name | Nation | Rennen | Datum |
|---|---|---|---|---|
| 58:05 | Hagos Gebrhiwet | ETH | Barcelona | 15.2. |
| 58:14 | Geoffrey Kamworor | KEN | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
| 58:23 | Birhanu Balew | BRN | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
| 58:38 | Gideon Rono | KEN | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
| 58:55 | Jemal Mekonen | ETH | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
| 58:59 | Samwel Masai | KEN | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
| 59:01 | Habtom Samuel | ERI | Houston | 11.1. |
| 59:01 | Yemaneberhan Crippa | ITA | Neapel | 22.2. |
| 59:07 | Richard Etir | KEN | Marugame / JPN | 1.2. |
| 59:14 | Patrick Kiprop | KEN | Houston | 11.1. |
| 59:21 | Mohammed El Youssfi | MAR | Houston | 11.1. |
| 59:23 | Alex Maier | USA | Houston | 11.1. |
| 59:26 | Joshua Cheptegei | UGA | Dubai | 8.2. |
| 59:27 | Andrea Kiptoo | KEN | Neapel | 22.2. |
| 59:28 | Nicholas Kipkorir | KEN | Dubai | 8.2. |
| 59:30 | Alphonce Simbu | TAN | Dubai | 8.2. |
| 59:34 | Casey Clinger | USA | Houston | 11.1. |
| 59:37 | Emmanuel Roudolff | FRA | Barcelona | 15.2. |
| 59:42 | Samwel Mailu | KEN | Barceona | 15.2. |
| 59:42 | Hagos Eyob | ETH | Barcelona | 15.2. |
| 59:42 | Owen Korir | KEN | Neapel | 22.2. |
Frauen
| Zeit | Name | Nation | Rennen | Datum |
|---|---|---|---|---|
| 64:01 | Loice Chemnung | KEN | Barcelona | 15.2. |
| 64:49 | Fantaye Belayneh | ETH | Houston | 11.1. |
| 64:52 | Tsigie Gebreselama | ETH | Houston | 11.1. |
| 65:57 | Buze Diriba | ETH | Houston | 11.1. |
| 66:04 | Weini Kelati | USA | Barcelona | 15.2. |
| 66:15 | Dolphine Omare | KEN | Marugame / JPN | 1.2. |
| 66:20 | Taylor Roe | USA | Houston | 11.1. |
| 66:28 | Diniya Abaraya | ETH | Barcelona | 15.2. |
| 66:33 | Zeineba Yimer | ETH | Sevilla | 25.1. |
| 66:52 | Taylor Roe (2) | USA | Barcelona | 15.2. |
| 66:53 | Sichala Kumeshi | ETH | Houston | 11.1. |
| 66:57 | Irine Cheptai | KEN | Dubai | 8.2. |
| 66:59 | Daisilah Jerono | KEN | Dubai | 8.2. |
| 67:01 | Ftaw Zeray | ETH | Dubai | 8.2. |
| 67:08 | Eilish McColgan | GBR | Marugame / JPN | 1.2. |
| 67:15 | Bertukan Welde | ETH | Heerenberg / NED | 18.1. |
| 67:22 | Asmarech Anley | ETH | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
| 67:26 | Evaline Chirchir | KEN | Houston | 11.1. |
| 67:27 | Jerono (2) | KEN | Santa Pola / ESP | 18.1. |
| 67:27 | Melknat Wudu | ETH | Ras Al Khaimah / UAE | 14.2. |
Stand: 22.2.2026
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Männer
2026
| Zeit | Name (Verein) | Rennen | Datum |
|---|---|---|---|
| 61:07 | Richard Ringer (LC Rehlingen) | Dubai | 8.2. |
| 61:15 | Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics) | Houston | 11.1. |
| 61:20 | Jan Lukas Becker (Bayer Leverkusen) | Barcelona | 15.2. |
2025
| Zeit | Name (Verein) | Rennen | Datum |
|---|---|---|---|
| 59:31 | Amanal Petros (Hannover 96) | Berlin | 6.4. |
| 60:51 | Richard Ringer (LC Rehlingen) | Berlin | 6.4. |
| 61:03 | Johannes Motschmann (Marathon Team Berlin) | Houston | 19.1. |
| 61:22 | Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) | Mainz | 4.5. |
| 61:28 | Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) | Larne/GBR | 24.8. |
| 61:39 | Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) | Houston | 19.1. |
| 62:31 | Filimon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg) | Berlin | 6.4. |
| 62:59 | Jona Bodirsky (TSV 05 Rot) | Kopenhagen | 14.9. |
Frauen
2026
| Zeit | Name (Verein) | Rennen | Datum |
|---|---|---|---|
| 68:08 | Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) | Barcelona | 15.2. |
| 71:09 | Nina Reuter (Laufteam Kassel) | Barcelona | 15.2. |
| 73:04 | Mia Jurenka (VfL Sindelfingen) | Barcelona | 15.2. |
2025
| Zeit | Name (Verein) | Rennen | Datum |
|---|---|---|---|
| 67:28 | Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) | Köln | 5.10. |
| 69:09 | Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) | Houston | 19.1. |
| 69:46 | Blanka Dörfel (SCC Berlin) | Berlin | 6.4. |
| 69:47 | Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) | Den Haag | 9.3. |
| 69:50 | Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) | Riga | 18.5. |
| 70:11 | Lisa Merkel (LAV Stadtwerke Tübingen) | Kandel | 9.3. |
| 70:46 | Kiara Nahen (LC Paderborn) | Kopenhagen | 14.9. |
| 71:08 | Melina Wolf (LG Region Karlsruhe) | Berlin | 6.4. |
Stand: 22.2.2026
Gelistet wurden nur Zeiten von Strecken, die die internationalen Anforderungen für die Anerkennung von Rekorden erfüllen.
Event Statistik
Männer
| Zeit | Name | Nation | Jahr |
|---|---|---|---|
| 58:42 | Eric Kiptanui | KEN | 2018 |
| 58:43 | Gemechu Dida | ETH | 2025 |
| 58:55 | Alex Kibet | KEN | 2022 |
| 58:56 | Patrick Makau | KEN | 2007 |
| 58:57 | Felix Kipkoech | KEN | 2021 |
| 59:00 | Sabastian Sawe | KEN | 2023 |
| 59:07 | Paul Kosgei | KEN | 2006 |
| 59:11 | Alex Kibet | KEN | 2023 |
| 59:14 | Dennis Kimetto | KEN | 2012 |
| 59:14 | Leonard Komon | KEN | 2014 |
| 59:14 | Abraham Cheroben | KEN | 2014 |
| 59:15 | Wilson Kiprop | KEN | 2012 |
| 59:22 | Ezekiel Chebii | KEN | 2012 |
| 59:22 | Bravin Kiprop | KEN | 2023 |
| 59:25 | Pius Kirop | KEN | 2012 |
| 59:26 | Francis Kibiwott | KEN | 2007 |
| 59:29 | Evans Cheruiyot | KEN | 2006 |
| 59:30 | Daniel Ebenyo | KEN | 2024 |
| 59:30 | Richard Etir | KEN | 2025 |
| 59:31 | Amanal Petros | GER | 2025 |
| 59:34 | Bernard Kipyego | KEN | 2009 |
| 59:36 | Sammy Kosgei | KEN | 2009 |
| 59:36 | Jacob Kendagor | KEN | 2013 |
| 59:38 | Wilson Kiprotich | KEN | 2009 |
| 59:40 | Josphat Tanui | KEN | 2021 |
| 59:42 | Amos Kurgat | KEN | 2024 |
| 59:45 | Birhanu Legese | ETH | 2015 |
| 59:46 | David Kogei | KEN | 2015 |
| 59:47 | Isaia Lasoi | KEN | 2024 |
| 59:48 | Evans Cheruiyot | KEN | 2007 |
Frauen
| Zeit | Name | Nation | Jahr |
|---|---|---|---|
| 63:35 | Fotyen Tesfay | ETH | 2025 |
| 65:02 | Sheila Kiprotich Chepkirui | KEN | 2022 |
| 65:15 | Joyciline Jepkosgei | KEN | 2021 |
| 65:21 | Nancy Meto | KEN | 2021 |
| 65:43 | Eilish McColgan | GBR | 2023 |
| 65:45 | Sifan Hassan | NED | 2019 |
| 65:50 | Joyce Chepkemoi | KEN | 2022 |
| 66:13 | Tsigie Gebreselama | ETH | 2023 |
| 66:27 | Yalemget Yaregal | ETH | 2023 |
| 66:34 | Irene Kimais | KEN | 2022 |
| 66:48 | Viola Chepngeno | KEN | 2022 |
| 66:53 | Tekle Muluat | ETH | 2024 |
| 67:02 | Ftaw Zeray | ETH | 2025 |
| 67:12 | Alemaddis Eyayu | ETH | 2025 |
| 67:16 | Edith Masai | KEN | 2006 |
| 67:17 | Samantha Harrison | GBR | 2023 |
| 67:22 | Ftaw Zeray | ETH | 2024 |
| 67:26 | Melat Kejeta | GER | 2024 |
| 67:32 | Valary Aiyabei | KEN | 2021 |
| 67:34 | Deena Kastor | USA | 2006 |
| 67:54 | Helah Kiprop | KEN | 2013 |
| 68:01 | Philes Ongori | KEN | 2013 |
| 68:05 | Nigsti Haftu | ETH | 2021 |
| 68:12 | Samantha Harrison | GBR | 2022 |
| 68:20 | Ludwina Chepngetich | KEN | 2023 |
| 68:22 | Joyce Chepchumba | KEN | 2000 |
| 68:22 | Peninah Arusei | KEN | 2008 |
| 68:25 | Philes Ongori | KEN | 2012 |
| 68:26 | Helah Kiprop | KEN | 2012 |
| 68:27 | Helen Tola | ETH | 2021 |
Eric Kiptanui Chepkirui
(KEN / 2018)
| Distanz | Zeit |
|---|---|
| 1 km | 2:34 |
| 2 km | 5:27 |
| 3 km | 8:12 |
| 4 km | 10:56 |
| 5 km | 13:32 |
| 6 km | 16:22 |
| 7 km | 19:06 |
| 8 km | 21:56 |
| 9 km | 24:42 |
| 10 km | 27:32 |
| 11 km | 30:17 |
| 12 km | 33:10 |
| 13 km | 36:02 |
| 14 km | 38:54 |
| 15 km | 41:36 |
| 16 km | 44:41 |
| 17 km | 47:17 |
| 18 km | 50:05 |
| 19 km | 52:58 |
| 20 km | 55:43 |
| Ziel | 58:42 |
Fotyen Tesfay
(ETH / 2025)
| Distanz | Zeit |
|---|---|
| 1 km | 3:01 |
| 2 km | 6:02 |
| 3 km | 9:00 |
| 4 km | 12:00 |
| 5 km | 14:57 |
| 6 km | 17:54 |
| 7 km | 20:54 |
| 8 km | 23:52 |
| 9 km | 26:52 |
| 10 km | 29:53 |
| 11 km | 32:51 |
| 12 km | 35:53 |
| 13 km | 38:53 |
| 14 km | 41:57 |
| 15 km | 45:01 |
| 16 km | 48:06 |
| 17 km | 51:08 |
| 18 km | 54:12 |
| 19 km | 57:12 |
| 20 km | 60:15 |
| 21 km | 63:17 |
| Ziel | 63:35 |
| Jahr | Gesamtzeit | Einzelzeiten |
|---|---|---|
| 2002 | 2:10:51 | 1:01:19 + 1:09:32 |
| 2003 | 2:12:17 | 1:01:05 + 1:11:12 |
| 2004 | 2:10:29 | 1:00:40 + 1:09:49 |
| 2005 | 2:12:08 | 1:01:04 + 1:11:04 |
| 2006 | 2:06:23 | 0:59:07 + 1:07:16 |
| 2007 | 2:07:24 | 0:58:56 + 1:08:28 |
| 2008 | 2:08:22 | 1:00:00 + 1:08:22 |
| 2009 | 2:08:19 | 0:59:34 + 1:08:45 |
| 2010 | 2:09:59 | 1:00:16 + 1:09:43 |
| 2011 | 2:10:50 | 1:00:38 + 1:10:12 |
| 2012 | 2:07:39 | 0:59:14 + 1:08:25 |
| 2013 | 2:07:30 | 0:59:36 + 1:07:54 |
| 2014 | 2:09:19 | 0:59:14 + 1:10:05 |
| 2015 | 2:10:37 | 0:59:45 + 1:10:52 |
| 2016 | 2:10:41 | 0:59:58 + 1:10:43 |
| 2017 | 2:09:42 | 0:59:57 + 1:08:45 |
| 2018 | 2:07:46 | 0:58:42 + 1:09:04 |
| 2019 | 2:06:45 | 1:01:00 + 1:05:45 |
| 2020 | Ausgefallen wegen Corona | - |
| 2021 | 2:04:13 | 0:58:57 + 1:05:16 |
| 2022 | 2:03:57 | 0:58:55 + 1:05:02 |
| 2023 | 2:04:43 | 0:59:00 + 1:05:43 |
| 2024 | 2:06:23 | 0:59:30 + 1:06:53 |
| 2025 | 2:02:18 | 0:58:43 + 1:03:35 |
Männer
| Zeit | Name | Nation | Jahr |
|---|---|---|---|
| 66:33 | Ingo Sensburg | GER | 1986 |
| 62:25 | Stephan Freigang | GER | 1990 |
| 61:14 | Stephan Freigang | GER | 1992 |
| 60:34 (ER) | Carsten Eich | GER | 1993 |
| 59:52 (ER) | Fabián Roncero | ESP | 2001 |
| 59:07 | Paul Kosgei | KEN | 2006 |
| 58:56 | Patrick Makau | KEN | 2007 |
| 58:42 | Eric Kiptanui | KEN | 2018 |
Frauen
| Zeit | Name | Nation | Jahr |
|---|---|---|---|
| 82:45 | Angelika Brandt | GER | 1984 |
| 75:44 | Kerstin Preßler | GER | 1985 |
| 74:20 | Birgit Stephan | GER | 1990 |
| 71:34 | Madina Biktagirova | URS | 1991 |
| 70:47 | Kathrin Weßel | GER | 1994 |
| 70:37 | Marleen Renders | BEL | 1997 |
| 70:26 | Joyce Chepchumba | KEN | 1999 |
| 68:22 | Joyce Chepchumba | KEN | 2000 |
| 67:16 | Edith Masai | KEN | 2006 |
| 65:45 | Sifan Hassan | NED | 2019 |
| 65:16 | Joyciline Jepkosgei | KEN | 2021 |
| 65:02 | Sheila Kiprotich Chepkirui | KEN | 2022 |
| 63:35 | Fotyen Tesfay | ETH | 2025 |
Europarekorde
| Jahr | Name | Nation | Platzierung | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1993 | Carsten Eich | GER | 1. | 60:34 |
| 2001 | Fabian Roncero | ESP | 1. | 59:52 |
Deutsche Rekorde
| Jahr | Name | Nation | Platzierung | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1993 | Carsten Eich | GER | 1. | 60:34 |
| 2025 | Amanal Petros | GER | 3. | 59:31 |
Debüt-Weltrekord
(Kein offizieller Weltrekord)
| Jahr | Name | Nation | Platzierung | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | Leonard Komon | KEN | 1. | 59:14 |
Jahresweltbestzeiten
| Jahr | Name | Nation | Platzierung | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 2001 | Fabian Roncero | ESP | 1. | 59:52* |
| 2006 | Edith Masai | KEN | 1. | 67:16* |
| 2018 | Eric Kiptanui | KEN | 1. | 58:42 |
| 2021 | Felix Kipkoech | KEN | 1. | 58:57 |
| 2025 | Fotyen Tesfay | ETH | 1. | 63:35 |
Europäische Jahresbestzeiten
| Jahr | Name | Nation | Platzierung | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1993 | Carsten Eich | GER | 1. | 60:34* |
| 2001 | Fabian Roncero | ESP | 1. | 59:52* |
| 2019 | Sifan Hassan | NED | 1. | 65:45* |
| 2023 | Eilish McColgan | GBR | 1. | 65:43* |
| 2025 | Amanal Petros | GER | 3. | 59:31 |
* Zeiten wurden bis zum Jahresende nicht mehr unterboten
Abstand zwischen 1. und 2. Platz.
Im Jahr 2023 betrug der Vorsprung von Daniel Ebenyo 1 Sekunden und von Tekle Muluat 29 Sekunden auf den jeweiligen Platz 2 beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
Im Jahr 2024 betrug der Vorsprung von Gemechu Dida 47 Sekunden und von Ftaw Zeray 3:27 Minuten auf den jeweiligen Platz 2 beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
| Jahr | < 01:10 | < 01:20 | < 01:30 | < 01:40 | < 01:50 | < 02:00 | Im Ziel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1993 | 36 | 170 | 508 | 1163 | 1871 | 2354 | 2701 |
| 1994 | 22 | 130 | 488 | 1164 | 1808 | 2251 | 2643 |
| 1995 | 36 | 140 | 434 | 903 | 1452 | 1894 | 2236 |
| 1996 | 15 | 96 | 341 | 837 | 1410 | 1867 | 2196 |
| 1997 | 16 | 97 | 347 | 785 | 1452 | 1973 | 2407 |
| 1998 | 3 | 56 | 254 | 690 | 1285 | 1815 | 2389 |
| 1999 | 10 | 91 | 362 | 986 | 1757 | 2433 | 3038 |
| 2000 | 10 | 82 | 435 | 1240 | 2438 | 3548 | 4939 |
| 2001 | 23 | 124 | 489 | 1390 | 2879 | 4623 | 7217 |
| 2002 | 25 | 165 | 675 | 1938 | 3949 | 6279 | 9489 |
| 2003 | 18 | 159 | 645 | 1997 | 4125 | 6821 | 10992 |
| 2004 | 23 | 140 | 601 | 1753 | 3712 | 6357 | 11039 |
| 2005 | 26 | 145 | 570 | 1711 | 3734 | 6392 | 12298 |
| 2006 | 20 | 105 | 578 | 1755 | 3922 | 6845 | 13397 |
| 2007 | 22 | 121 | 678 | 2171 | 4739 | 8235 | 15873 |
| 2008 | 27 | 163 | 873 | 2623 | 5545 | 9495 | 17604 |
| 2009 | 42 | 197 | 916 | 2683 | 5739 | 9809 | 17913 |
| 2010 | 30 | 175 | 917 | 2783 | 6144 | 10574 | 19678 |
| 2011 | 29 | 155 | 634 | 1940 | 4468 | 8238 | 20341 |
| 2012 | 40 | 240 | 1144 | 3380 | 7211 | 12302 | 23086 |
| 2013 | 32 | 177 | 887 | 2906 | 6409 | 11073 | 22255 |
| 2014 | 30 | 174 | 926 | 2857 | 6328 | 11027 | 22224 |
| 2015 | 51 | 265 | 1100 | 3243 | 6924 | 11942 | 23536 |
| 2016 | 49 | 275 | 1065 | 3079 | 6666 | 11552 | 23957 |
| 2017 | 36 | 265 | 1217 | 3247 | 7101 | 12325 | 25595 |
| 2018 | 39 | 216 | 1004 | 2814 | 6153 | 10756 | 25001 |
| 2019 | 65 | 317 | 1305 | 3482 | 7301 | 12647 | 28471 |
| 2020 | - | - | - | - | - | - | ausgefallen wegen Corona |
| 2021 | 34 | 182 | 642 | 1748 | 3699 | 6453 | 8688 |
| 2022 | 95 | 544 | 1639 | 3742 | 7421 | 20426 | 22239 |
| 2023 | 106 | 652 | 2006 | 4476 | 4108 | 14756 | 26104 |
| 2024 | 76 | 465 | 1568 | 3659 | 3713 | 21424 | 30905 |
| 2025 | 93 | 631 | 2560 | 3499 | 5292 | 22667 | 34742 |
Hier finden Sie die Siegerlisten des Berliner Friedenslaufes ab 1981 (Ost) (PDF) .
Hier finden Sie die Siegerlisten des BERLINER HALBMARATHON ab 1984 (West) (PDF) .
7. April 2024
Männer
| Platz | Name | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Daniel Ebenyo | KEN | 59:30 |
| 2 | Amos Kurgat | KEN | 59:42 |
| 3 | Isaia Lasoi | KEN | 59:47 |
| 4 | Benard Biwott | KEN | 60:21 |
| 5 | Bravin Kiprop | KEN | 60:29 |
| 6 | Diego Estrada | USA | 61:05 |
| 7 | Robert Koech | KEN | 61:27 |
| 8 | Victor Kimutai | KEN | 61:29 |
| 9 | Samuel Fitwi | GER | 61:33 |
| 10 | Selvarolo Pasquale | ITA | 61:57 |
Frauen
| Platz | Name | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Tekle Muluat | ETH | 66:53 |
| 2 | Ftaw Zeray | ETH | 67:22 |
| 3 | Melat Kejeta | GER | 67:26 |
| 4 | Winnie Kimutai | KEN | 68:41 |
| 5 | Lauren McNeil | GBR | 70:10 |
| 6 | Clara Evans | GBR | 70:11 |
| 7 | Miriam Dattke | GER | 71:01 |
| 8 | Eva Dieterich | GER | 71:15 |
| 9 | Lelise Wakweya | ETH | 71:59 |
| 10 | Philippa Bowden | GBR | 72:15 |
6. April 2025
Männer
| Platz | Name | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. | Gemechu Dida | ETH | 58:43 |
| 2. | Richard Etir | KEN | 59:30 |
| 3. | Amanal Petros | GER | 59:31 |
| 4. | Richard Ringer | GER | 60:51 |
| 5. | Curtin Fearghal | IRL | 61:12 |
| 6. | Carlos Diaz | CHI | 61:20 |
| 7. | Akira Aizawa | JPN | 61:21 |
| 8. | Gideon Kiprotich | KEN | 61:25 |
| 9. | Joshua Kithuku | KEN | 61:41 |
| 10. | Robert Kiprop | KEN | 61:49 |
Frauen
| Platz | Name | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. | Fotyen Tesfay | ETH | 63:35 |
| 2. | Ftaw Zeray | ETH | 67:02 |
| 3. | Alemaddis Eyayu | ETH | 67:12 |
| 4. | Diana Chepkorir | KEN | 68:46 |
| 5. | Winnie Kimutai | KEN | 69:10 |
| 6. | Georgie Grec | NZL | 69:13 |
| 7. | Esther Pfeiffer | GER | 69:15 |
| 8. | Samantha Harrison | GBR | 69:23 |
| 9. | Caroline Korir | KEN | 69:46 |
| 10. | Blanka Dörfel | GER | 69:46 |
Die Top-10-Platzierungen aus den Vorjahren finden Sie hier (PDF).
Geschichte des GENERALI BERLINER HALBMARATHON
Amanal Petros und Fotyen Tesfay brechen Rekorde
Amanal Petros und Fotyen Tesfay krönten den 44. GENERALI BERLINER HALBMARATHON mit Rekordläufen. Während der deutsche Halbmarathon-Rekordler Petros (Hannover 96) seine eigene Bestzeit auf 59:31 Minuten steigerte und als erster Deutscher die Stunden-Barriere durchbrach, pulverisierte die Äthiopierin Tesfay den Streckenrekord und erzielte mit 63:35 die zum damaligen Zeitpunkt fünftschnellste jemals in der Welt gelaufene Zeit.

Amanal Petros wird mit neuem deutschen Rekord Dritter beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON in 59:31 Minuten.
Ihr Landsmann Gemechu Dida gewann das Männerrennen in hochklassigen 58:43, hatte dabei aber Pech. Denn er verpasste den sieben Jahre alten Streckenrekord um nur eine Sekunde. Hinter dem zweitplatzierten Richard Etir (Kenia/59:30) folgte bereits Amanal Petros. Zuletzt hatte 1993 ein deutscher Läufer im Männerrennen des GENERALI BERLINER HALBMARAHON eine Podest-Platzierung erreicht. Als Vierter überzeugte mit Richard Ringer (LC Rehlingen/60:51) ein weiterer deutscher Athlet.

Fotyen Tesfay (ETH) siegt mit Streckenrekord in 63:35 Min. beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON.
Hinter der souveränen Siegerin Fotyen Tesfay folgten die Äthiopierinnen Ftaw Zeray (67:02) und Alemaddis Eyayu (67:12) auf den Plätzen zwei und drei. Nicht ganz unerwartet war Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) in 69:15 auf Platz sieben die schnellste deutsche Frau. Blanka Dörfel (Marathon Team / SCC Berlin) überzeugte als Zehnte mit 69:46.
Bezogen auf die beiden Siegzeiten war es in Addition der schnellste GENERALI BERLINER HALBMARATHON bisher.
Die Rekordzahl von 40.721 Läufern hatte sich für das Rennen angemeldet. Mit 34.742 Athleten erreichten so viele das Ziel wie nie zuvor.
Die Strecke
Knapp 150 Meter nach der Passage des Brandenburger Tores die Ziellinie zu sehen, wird für die Halbmarathon-Finisher zu einem unvergesslichen Lauferlebnis. Die 21,0975 km-Strecke durch Berlin ist eine Sightseeing-Tour der ganz besonderen Art. Im Laufschritt geht es vorbei an einigen der markantesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt. Was man hier innerhalb kurzer Zeit an historischen und kulturellen Denkmälern erspäht, bietet keine noch so flotte Stadtrundfahrt.
Vorbei an zahlreichen Hauptstadt-Highlights
Vom Start weg geht es auf die ersten Meter, die Siegessäule im Blick voraus und das Brandenburger Tor im Rücken. An der Technischen Universität (2 km) vorbei und über den Ernst-Reuter-Platz (2,3 km) verläuft die Strecke über die Otto-Suhr-Allee geradeaus zum Schloss Charlottenburg (4,2 km). Hier geht es scharf nach links in die Schlossstraße und weiter geradeaus bis zum Kurfürstendamm, den wir links einbiegend fast auf Höhe der Schaubühne erreichen, einem der renommiertesten deutschen Sprechtheater (6,7 km).
Auf der berühmten West-Berliner Flaniermeile geht es jetzt ostwärts, vorbei am Café Kranzler bis zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (9 km), wo wir nach leichtem Rechts-Knick auf der Tauentziehnstraße weiterlaufen, den Wittenberplatz (9,8 km) mit seiner historischen U-Bahn-Station passierend (rechts das Kaufhaus des Westens aka KaDeWe) und der Kleiststraße folgend, die am Nollendorfplatz (10,5 km; rechts: historisches Metropol-Gebäude) in die Bülowstraße mündet. Der Links-Schwenk in die Potsdamer Straße bei Kilometer 11 ist traditionell ein Stimmungsnest mit gut gelaunten Zuschauer:innen, die den Auftakt zur zweiten Streckenhälfte lauthals begleiten.
Historische Plätze und Strecken der Vergangenheit
Vorbei an der Nationalgalerie (Mies van der Rohe, links / 12,2 km) und der Staatsbibliothek (rechter Hand) schwenkt die Potsdamer Straße leicht nach rechts und wir sehen das markante gelbfarbene Gebäude der Philharmonie in kurzer Entfernung auf der linken Seite (12,5 km), bevor wir den Potsdamer Platz erreichen, geschichtsträchtiges Highlight der Berliner Ost-West-Geschichte. Am Leipziger Platz (13 km) führt die Strecke über die Leipziger Straße in den ehemaligen Ostteil der Stadt. Bei der 14-km-Marke geht es links in die Markgrafenstraße, die uns am schönsten historischen Platz Berlins vorbeiführt (Deutscher Dom, Konzerthaus, Französischer Dom).
Nach einem Rechts-Schwenk geht es auf der Französischen Straße vorbei am Auswärtigen Amt (rechts), bevor linker Hand das Humboldt Forum passiert wird (15,2 km). Es folgt ein Ausflug in die Vergangenheit dieses Laufs, der viele Jahre seinen Start- und Zielbereich auf der Karl-Marx-Allee hatte vor dem Umzug ans Brandenburger Tor (2019).
Das große Finale mit Brandenburg Tor und Finish-Line
Über Spandauer- und Grunerstraße passieren wir das Rote Rathaus (links) und erreichen bei Kilometer 16,4 den ehemaligen Parade-Boulevard der Hauptstadt der DDR. Kurz nach Kilometer 17 wird gewendet und wir laufen ein zweites Mal am Roten Rathaus vorbei (18,5 km), bevor es auf die letzten zwei Kilometer geht, wo auf dem Boulevard “Unter den Linden” eine Sehenswürdigkeit die nächste ablöst: Berliner Dom (rechts / 19,3 km), Lustgarten mit dem Neuen Museum (rechts), Kronprinzenpalais (links), Neue Wache und Deutsches Historisches Museum sowie Humboldt-Universität (rechts) sowie die Staatsoper und der Bebelplatz (links).
An der Kreuzung Friedrichstraße ist das Brandenburger Tor schon sichtbar. Zuvor erscheint linker Hand das massive Gebäude der russischen Botschaft, danach auf derselben Seite das Hotel Adlon, bevor das Wahrzeichen Berlins passiert wird, das Brandenburger Tor. Von hier bis ins Ziel sind es nur noch wenige Meter.
| km | Straße | vor / nach Straße / Platz | Spitze Skater | Spitze Hand- biker | Spitze Rennrollstuhl | Spitze Läufer:innen | Schluss Läufer:innen | Strecken- freigabe nach Reinigung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Start | Straße des 17. Juni | vor Großer Stern | 9:15 | 9:55 | 9:55 | 10:05 | 11:28 | - |
| 1 | Straße des 17. Juni | vor Klopstockstraße | 9:16 | 9:57 | 9:58 | 10:07 | 11:37 | 11:52 |
| 2 | Straße des 17. Juni | nach Einsteinufer | 9:17 | 9:59 | 10:01 | 10:10 | 11:46 | 12:01 |
| 3 | Otto-Suhr-Allee 44 | zwischen Cauerstr. und Loschmidtstr. | 9:19 | 10:01 | 10:04 | 10:13 | 11:56 | 12:11 |
| 4 | Otto-Suhr-Allee 144 | kurz nach Lohmeyerstraße | 9:20 | 10:03 | 10:07 | 10:16 | 12:05 | 12:20 |
| 5 | Schloßstraße 26 | nach Knobelsdorffstr. | 9:22 | 10:05 | 10:11 | 10:19 | 12:14 | 12:29 |
| 6 | Droysenstraße | am Stuttgarter Platz | 9:23 | 10:07 | 10:14 | 10:22 | 12:24 | 12:44 |
| 7 | Kurfürstendamm 73 Gegenfahrbahn | vor Waitzstr. | 9:25 | 10:09 | 10:17 | 10:25 | 12:33 | 12:53 |
| 8 | Kurfürstendamm 45 Gegenfahrbahn | direkt nach Bleibtreustraße | 9:26 | 10:11 | 10:20 | 10:27 | 12:42 | 13:02 |
| 9 | Kurfürstendamm 11 Gegenfahrbahn | vor Breitscheidplatz | 9:28 | 10:13 | 10:23 | 10:30 | 12:52 | 13:12 |
| 10 | Kleiststraße Gegenfahrbahn | Kreuzung An der Urania | 9:29 | 10:15 | 10:26 | 10:33 | 13:01 | 13:21 |
| 11 | Bülowstraße 87 Gegenfahrbahn | vor Potsdamer Str. | 9:31 | 10:17 | 10:30 | 10:36 | 13:10 | 13:30 |
| 12 | Potsdamer Str. 53 | zwischen Am Karlsbad und Schönerger Ufer | 9:32 | 10:19 | 10:33 | 10:39 | 13:20 | 13:40 |
| 13 | Leipziger Platz | vor Leipziger Platz 11 | 9:34 | 10:21 | 10:36 | 10:42 | 13:29 | 13:49 |
| 14 | Markgrafenstr. | zwischen Leipziger Str. und Kronenstr. | 9:35 | 10:23 | 10:39 | 10:45 | 13:38 | 14:03 |
| 15 | Schloßplatz 1 | zwischen Friedrichsgracht und Breite Str. | 9:36 | 10:25 | 10:42 | 10:48 | 13:48 | 14:13 |
| 16 | Grunerstraße | zwischen Littenstr. und Dircksenstraße | 9:38 | 10:27 | 10:46 | 10:50 | 13:57 | 14:22 |
| 17 | Karl-Marx-Allee 46 | vor Strausberger Platz | 9:39 | 10:29 | 10:49 | 10:53 | 14:06 | 14:31 |
| 18 | Otto-Braun-Str. | vor Alexanderplatz | 9:41 | 10:31 | 10:52 | 10:56 | 14:16 | 14:41 |
| 19 | Spandauer Str. | Kreuzung Karl-Liebknecht-Str. | 9:42 | 10:33 | 10:55 | 10:59 | 14:25 | 14:50 |
| 20 | Unter den Linden Gegenfahrbahn | vor Charlottenstr. | 9:44 | 10:35 | 10:58 | 11:02 | 14:34 | 14:59 |
| 21 | Straße des 17. Juni | Ebertstr. | 9:45 | 10:37 | 11:02 | 11:05 | 14:44 | Mo, 12:00 |
| Ziel | Straße des 17. Juni | hinter Ebertstr. 80 m vor Rufer | 9:45 | 10:37 | 11:02 | 11:05 | 14:44 | Mo, 18:00 |
